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Entries tagged 'cat:Lucid Dreaming'

Welche Wirkung hat tACS auf Traumklarheit?
Dieser Artikel erschien ursprünglich am 22.03.17 unter http://lucidpygar.blogspot.com/2017/03/welche-wirkung-hat-tacs-auf.html

Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit Sandu Kavah, Youtuber und Blogger von Traumbewusst und steeph, dem Gründer des BLucid-Podcasts. Ich bin sehr froh, ihn hier veröffentlichen zu können und möchte steeph und Sandu für die Zusammenarbeit danken.

Eine Studie, die am 11. Mai 2014 im Magazin Nature veröffentlicht wurde, sorgte in der Klarträumer-Community für ziemlichen Wirbel. Ein Team von Forscherinnen und Forschern gelang es angeblich, das Gehirn schlafender Menschen mit sehr schwachem Wechselstrom (transkranielle Wechselstromstimulation, tACS) so zu stimulieren, dass daraus in 77% der Fälle ein Klartraum resultierte. Die Studie wurde von namhaften Traumforschern durchgeführt, unter anderem von Dr. Ursula Voss von der J.W.v.Goethe-Universität in Frankfurt und Dr. Allan Hobson von der Harvard Medical School in Boston.

Die Ergebnisse lösten teilweise große Begeisterung in der Community aus. Endlich schien der Traum von quasi nächtlichen Klarträumen ohne großen Aufwand in greifbare Nähe gerückt. Es schien so einfach.

Die Werte verdienen jedoch eine genauere Untersuchung. Woher kommt die Hoffnung, dass eine Stimulation des Gehirns mit Wechselstrom, verglichen mit anderen Induktionsvarianten, sehr zuverlässig Klarträume erzeugen könnte? Was ist wirklich bekannt über dieses Verfahren? Und wie fügt es sich in andere Praktiken der Klartrauminduktion ein?

Stromstöße, tDCS, tACS, Präfrontaler Kortex

Schon in den frühen 1980er Jahren wurden von Keith Hearne vereinzelt Experimente mit elektrischem Strom zur Klartrauminduktion durchgeführt. Dabei wurde ein elektrischer Impuls verwendet, um dem Träumer ein Signal zu geben, an dem er erkennen sollte, dass er gerade träumt. Das Prinzip ist hier das gleiche, wie das der Klartrauminduktion durch blinkende Lichter, Wasserspritzer oder Audio-Botschaften während des Schlafs. tDCS und tACS verfolgen einen ganz anderen Ansatz: Durch einen niedrigen Gleich- bzw. Wechselstrom durch den Schädel und somit das Gehirn soll dieses angeregt werden, im stimulierten Bereich aktiv zu werden. Es ist also eine Form von Entrainment.

Welche mentalen Funktionen dazu führen, dass das Gehirn in bestimmten Zuständen und bei bestimmten Aktivitäten immer ähnliche Oszillationsmuster erzeugt, ist noch weitgehend unbekannt. Die Hoffnung ist bei tDCS (Transcranial direct current stimulation, also die Stimulation des Gehirns mit Gleichstrom), dass der Bereich des Hirns, durch den der Strom fließt, aktiviert wird und auch nach Ende der Stimulation weiter aktiv bleibt oder bei regelmäßiger Anwendung leichter durch mentale Übungen aktiviert werden kann. Bei tACS (Transcranial alternating current stimulation, also der Stimulation mit Wechselstrom) hofft man zusätzlich, dass die Stimulation mit einer bestimmten Frequenz dazu führt, dass das Hirn einen Zustand einnimmt, in dem typischerweise auch diese Frequenz abgegeben wird.

Die Wirkungen von tDCS wurden schon in vielen Zusammenhängen untersucht. Als Behandlung von Depression gab es dabei einige Erfolge. Andere Anwendungen werden zwar weiter erforscht, z.B. die Steigerung verschiedener geistiger Leistungen, ein weiterer eindeutiger Nutzen wurde allerdings noch nicht mit Sicherheit gefunden.

In einer früheren Studie konnte gezeigt werden, dass bei klar träumenden Personen das Gehirn im Stirnbereich, genauer im dorsolateralen präfrontalen Kortex stärker auf der Frequenz von 40 Hz arbeitet als bei trüb träumenden. Dieses Verhalten ist üblicherweise im Wachen festzustellen. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass das im Traum dazu gewonnene Bewusstsein und die erhöhte Aktivität des präfrontalen Kortex eng miteinander verbunden sind. Wahrscheinlich löst das eine das andere aus. Die Frage ist nun, ob eine externe Stimulation des Bereichs möglicherweise den Bewusstseinszustand ändern oder zumindest eine Änderung anregen kann.

tDCS-Studie von Tadas Stumbrys

2013 testeten Tadas Stumbrys, Daniel Erlacher und Michael Schredl (Volltext) die Wirkung von transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) am präfrontalen Cortex auf Träume, um zu prüfen, ob diese die Bewusstheit im Traum erhöhen kann.

Der dorsolaterale präfrontale Kortex von 19 Versuchspersonen wurde während eines Aufenthalts im Schlaflabor mit Gleichstrom (1 mA) stimuliert bzw. erhielten die Probanden eine Scheinstimulation als Placebokontrolle.

Während der Nächte mit Stimulation waren die Traumberichte signifikant länger. Traumberichte aus tDCS-Nächten hatten eine durchschnittliche Länge von 159,9 Wörtern während Traumberichte aus Nächten ohne Stimulation im Schnitt lediglich 116,6 Wörter aufwiesen. Die Teilnehmenden wie auch externe Gutachter bewerteten die Träume deutlich häufiger als luzid.

Die Gutachter bewerteten 10% der Traumberichte aus Nächten mit Stimulation und 5% der Träume aus Nächten ohne Stimulation als Klarträume. Jedoch zeigte sich, dass nur erfahrene Klarträumer von der Stimulation profitierten.

Die Autoren vermuten, dass für die Klarheit im Traum die Aktivierung eines weiten Netzwerkes im Gehirn nötig ist. Das kann etwa durch Veranlagung oder möglicherweise durch Klartraumtraining und -erfahrung ausgebildet werden.

tACS-Studie von Ursula Voss

Nach dem gleichen Prinzip, aber mit einer anderen Messmethode, haben Ursula Voss und ihr Team untersucht, ob eine Wechselstromstimulation ebenfalls eine positive Auswirkung auf Traumklarheit hat. Das Ergebnis ist allerdings nicht so eindeutig, wie es meistens kommuniziert wird. Zwar steht in der Studie recht eindeutig, dass bei einer Stimulation mit 40 Hz in 77% der Fälle luzide Träume/Klarträume festgestellt worden seien. Die Definition für einen Klartraum entspricht hier aber nicht der üblichen. Um die Daten richtig interpretieren zu können, müssen wir uns das verwendete Messverfahren ansehen.

Die LuCiD-Skala

Um die Bewusstheit im Traum vergleichen und beurteilen zu können, wurde in einer früheren Studie von einem Forscherteam, ebenfalls um Ursula Voss und Allan Hobson die LuCiD-Skala (Measuring Consciousness in Dreams : The Lucidity and Consciousness in Dreams scale - U. Voss et al./ Consciousness and Cognition 22 (2013) 8-21) entwickelt.

Mit dieser können die Träume von Versuchspersonen hinsichtlich des Grades der Bewusstheit untersucht werden. Dafür beantwortet der Träumer einen Fragebogen mit 27 Fragen zum Erlebten. Aus den Antworten wurden in besagter Studie 2013 die Faktoren Insight, Control, Thought, Realism, Memory, Dissociation, Negative Emotion und Positive Emotion gebildet. Über eine Liste von Fragen, die der Teilnehmer subjektiv auf einer Skala von 0 bis 5 beurteilen kann, werden diesen einzelnen Faktoren Werte und Gewichtungen zugewiesen.

Typische Fragen sind zum Beispiel:

Während ich träumte, war ich mir darüber bewusst, dass alles, was ich während des Traums erlebte, nicht real war. (Insight)

oder

Während ich träumte konnte ich übernatürliche Handlungen durchführen (wie Fliegen oder Durch-Wände-Gehen). (Control)

In der Studie aus dem Jahr 2013 wurden einmal 160 Träume, davon 50 Klarträume und zur Validierung der Skala 151 weitere Traumberichte überprüft.

Betrachtung der Daten

Ein, wenn nicht der, Kritikpunkt an der tACS-Studie ist die sehr beliebige Definition des Begriffs ‘lucidity’. (Einen guten, kritischen Überblick auf englisch hat Neurocritic in einem Blogartikel verfasst.) In der Studie wird jeder Traum als Klartraum (lucid dream) bezeichnet, der in den Werten ‘Insight’ oder ‘Dissociation’ der LuCiD-Skala um zwei Standardabweichungen erhöhte Werte aufwies.

“Assumption of lucidity. Lucidity was assumed when subjects reported elevated ratings (>mean + 2 s.e.) on either or both of the LuCiD scale factors insight and dissociation. Both factors were significantly correlated (r = 0.32, P = 0.000002), suggesting a high degree of shared variance.” [Markierung von den Autoren]

Insight bedeutet hierbei die Einsicht in den Traumzustand, was der üblichen Definition eines Klartraums entspricht. Dissociation bedeutet das losgelöste Betrachten der Traumsituation z.B. aus der 3.-Person-Perspektive. - Dies ist streng genommen ein sehr, sehr unübliches Kriterium für einen Klartraum. Diese Definition der Klarheit wird allerdings nur von wenigen Forschern, z.B. Charles Tart verwendet (Siehe: Ursula Voss - Neuronale Grundlagen des luziden Träumens). Die Mehrzahl der Klartraumforscher (LaBerge, Tholey, Erlacher, Schredl) verwenden diese Definition in ihren Veröffentlichungen nicht. Wieso haben Voss et al. dies dennoch als Klartraum deklariert?

In der Studie von 2013, die die LUCiD Scale begründete, wurden die vorhin genannten 8 Faktoren im Zusammenhang mit Klarträumen und Trübträumen gebildet und auf Zusammenhänge zu Klarträumen untersucht. Von diesen 8 Faktoren korrelierten 6 signifikant mit einer erhöhten Klartraumrate:

„[A] significant difference in INSIGHT, THOUGHT, MEMORY, DISSOCIATION, CONTROL, and POSITIVE EMOTION was found while the differences in NEGATIVE EMOTION and MEMORY were not statistically significant. All differences were again significant at the 1% level with the exception of DISSOCIATON [sic!] (p < .05).“

Das bedeutet, dass es wahrscheinlicher ist, dass, wenn einer dieser Faktoren erhöht ist, ein Klartraum vorliegt. Das mag wahrscheinlich sein, aber nicht zwingend notwendig. Würde ein notwendiger Zusammenhang bestehen, d.h. würde z.B. in nahezu jedem Klartraum auch Kontrolle über den Traumverlauf vorliegen, dann müsste die Korrelation nicht nur hochsignifikant sein, sondern die Effektstärke r müsste nahezu 100% betragen (zum Vergleich: im zitierten Fall beträgt sie 32% zwischen Insight und Dissociation). Signifikanzen geben in der Statistik an, dass die gefundene Korrelation zwischen zwei Faktoren wie z.B. Klarträumen und Traumkontrolle wahrscheinlich kein Messfehler ist. Effektstärken geben an, wie stark der gefundene Zusammenhang ist, d.h. wie häufig er zu erwarten ist. Üblich in der Statistik ist es, die von Voss et al. gefundenen Korrelationen als mittelstark zu bewerten, keinesfalls aber als zwingend. Das bedeutet umgekehrt, dass Klarträume trotz Zusammenhang nicht immer Traumkontrolle, 3.-Person-Perspektive oder einen der anderen 6 signifikanten Faktoren aufweisen müssen und umgekehrt, Träume mit beispielsweise einem hohen Grad an Traumkontrolle nicht zwingend Klarträume sein müssen.

In der Studie wurde dies anscheinend ignoriert. Alle 6 signifikanten Faktoren der LuCiD-Skala wurden auch in der tACS-Studie 2014 überprüft. Das ist an sich unproblematisch und liefert interessante Ergebnisse. Doch nun fanden sich erhöhte Werte für Insight und Dissociation bei einer Stimulation mit 40 Hz und für Control bei einer Stimulation mit 25 Hz. Aufgrund der 2013 entdeckten Korrelationen schien es den Autoren nun billig, Dissociation und Insight als miteinander austauschbar zu behandeln, obwohl die Effektstärke r zwischen beiden Faktoren lediglich 36% betragen hatte. Praktisch wird nun also jeder Traum, ob mit erhöhter Traumerkenntnis oder auch nur aus der 3.-Person-Perspektive erlebt, als Klartraum deklariert. Dies verbessert das Resultat der Studie ungemein, denn die stärkste Wirkung der tACS auf die Träume wurde bei Dissociation, nicht bei Insight, verzeichnet. Im Endeffekt triggert tACS also vielleicht manchmal Insight, viel häufiger aber Dissociation, meist ohne dass diese zu Traumerkenntnis führt. Wenn Dissociation und Insight jedoch so stark verknüpft wären, dann wäre der Wert für Insight und Dissociation gleich hoch und man müsste Klarträume nicht als entweder Träume mit Insight oder Träume mit Dissociation betiteln. Höchstens kann man bei Dissociation von einer höheren Chance sprechen, klar zu werden.

Es gibt weitere Einwände gegen die Sauberkeit der Studie: Etwa ist der Faktor Dissociation, der in der Studie 2013 gebildet wurde, gar nicht reliabel. Das bedeutet, dass die Fragen, die gemeinsam den Faktor Dissociation abdecken sollen, vielleicht gar nicht einen gemeinsamen Faktor abbilden, sondern mehrere verschiedene. Die Autoren hatten dieses Problem erkannt, aber ignoriert - mit dem Hinweis darauf, dass der Faktor Dissociation trotzdem eine gute Unterscheidung zwischen klaren und nicht-klaren Träumen erlaube und somit gerechtfertigt sei.

“Reliability can be regarded as good for most factors (cf. Nunnally & Bernstein, 1994). It is slightly lower than desired for MEMORY and NEGATIVE EMOTION, and too low for DISSOCIATION. We attribute this to the heterogeneity of the constructs. As mentioned before, DISSOCIATION is of high discriminative power with regard to lucid and non-lucid dreams and can therefore considered to be valid (cf. Moosbrugger & Kelava, 2011).”

Ob dieses Vorgehen in Ordnung ist, bleibt hier eine offene Frage.

Auch kann bemängelt werden, dass die Zahl der Probanden in beiden Studien sehr gering war. Dies führt unter anderem dazu, dass die Ergebnisse zwischen verschiedenen Studien stark schwanken können.

Da die Studie aus 2014 auf die von 2013 entwickelte Skala zurückgreift, muss angenommen werden, dass die doch geringen Stichproben miteinander vergleichbar sind. Vergleicht man deren Daten in den Skalen dann aber miteinander, ergibt sich eine weitere Inkonsistenz: Träume, die in der 2013er Studie von den Probanden als „Klarträume“ eingestuft wurden, wiesen im Faktor „Insight“ durchschnittlich einen Wert von ca. 3,4 (von 0 als niedrigstes bis 5 als höchstes) auf. Das bedeutet, dass Träume, welche einen niedrigeren Grad an „Insight“ aufweisen, in der Studie von 2013 nicht als Klarträume gegolten hatten. In der 2014er Studie sieht dies anders aus: Hier wurde ganz davon abgesehen, Klarträume zu definieren und die Probanden danach zu fragen, ob sie einen Klartraum hatten. Nur noch die Faktoren wie Insight, Control, Dissociation usw. sollten graduell eingeschätzt werden. Wie hoch aber mussten diese sein, damit es sich um einen Klartraum handelt? Nimmt man die Daten der Studie 2013 als Anhaltspunkt, so müsste Insight z.B. einen Wert von etwa 3.4 oder höher betragen, damit es sich um einen Klartraum handelt. Stattdessen wurde aber nur darauf geachtet, ob der Wert bei einer Stimulation mit Strom signifikant höher ist als ohne Stromstimulation.

Konkret heißt das, dass Probanden ohne Stromstimulation einen durchschnittlichen Wert von etwa 0,1 in Insight aufwiesen, und nach einer Stimulation von 40 Hz eine signifikante Erhöhung dieses Wertes vorlag: nämlich 0,6. Das Ergebnis ist signifikant, weil eine enorme Erhöhung im Vergleich zum fehlenden Strom vorliegt, jedoch ist sie verglichen mit den Werten, in denen man laut Studie 2013 von einem Klartraum überhaupt erst spricht, viel zu gering. Auch im Faktor Control, der bei 25 Hz signifikant stärker ist als ohne Strom, liegt dieser Wert noch deutlich unter denen mit Klarträumen assoziierten Werten aus der Studie von 2013 (siehe Tabelle). Einzig im Faktor „Dissociation“ besteht ein annähernd gleicher Wert unter 40 Hz wie bei der Studie 2013 bei Klarträumen (siehe Tabelle).

Eine Balkengrafik, die die Faktoren der LuCiD-Skala (Insight, Control, Thought, Realism, Memory, Dissociation, Negative Emotions, Positive Emotions) aus den unterschiedlichen Studien gegenüberstellt. Der auffälligste aber nicht der einzige Unterschied zwischen den Studien ist der, dass bei Klarträumen in der ursprünglichen LuCiD-Studie, die Klarträume klassifizierte und ihre Merkmale und deren Gewichtung festlag, deutlich höhere Werte für Control und sehr viel höhere Werte für Insight (also Traumerkenntnis) auftraten, als bei späteren Studien, die bei denen die von uns kritisierte, leicht abweichende Definition eines Klartraums.

Die Grafik oben vergleicht die Daten der LuCiD-Studie aus dem Jahr 2013 mit denen aus der tACS-Studie aus dem Jahr 2014. Die Werte für die für Klarträume relevanten Faktoren Insight und Control, auf die es für den Träumer am meisten ankommt, liegen deutlich unter den Werten, die der Veröffentlichung aus dem Jahr 2013 zugrunde lagen. Lediglich der Wert für Dissociation ist vergleichbar hoch. Dieser Aspekt der Klarheit ist für den Hobbyklarträumer wenig interessant und, wie wir sahen, kein zwingendes Korrelat von Traumklarheit.

Nicht nur ist der Effekt der 40 Hz Spannung primär einer auf den Faktor Dissocation, während der Einfluss auf Insight viel geringfügiger ist. Der Einfluss auf Insight erhöht diese außerdem im Durchschnitt nicht auf einen Wert, in welchem man üblicherweise von Traumerkenntnis sprechen würde. Das Resultat dieses Ergebnisses ist also, dass der Stromstoß zwar zu einer Erhöhung im Faktor Insight führen kann, jedoch nur in einem so geringen Maß, dass man hier allenfalls von Präluzidität ausgehen kann. Diese könnte zwar Anstoß für eine noch weiter erhöhte Klarheit sein. Ob aber eine häufigere Anwendung dieser Stromstöße tatsächlich auch zu einer Kumulation des gefundenen Effekts führt, oder ob die Erhöhung sich auf dem gefundenen, doch sehr niedrigen Level einpendelt, müsste erst in einer zukünftigen Studie untersucht werden.

Sicherlich ist die graduelle Einteilung von Klarheitsfaktoren eine Bereicherung für die Forschung. Sie ermöglichte es erst, dass die doch eher geringen Effekte auf das Bewusstsein durch tACS aufgefunden werden konnten. Die in der Wissenschaft und der Gesellschaft gebräuchliche Bezeichnung für luzide Träume können dabei aber nicht einfach umdefiniert werden, denn diese sind nicht nur etablierte Begriffe, sondern auch in der Festlegung der LUCiD Skala wurde diese Definition zugrunde gelegt, um überhaupt die gefundenen Faktoren als „Klarheitsfaktoren“ interpretieren zu können. Darum muss sich auch an die dafür gefundenen Werte und festgelegten Definitionen gehalten werden.

So wäre es vermutlich auch nicht zu dem großen Missverständnis gekommen, dass in 77% der Stimulationen mit 40 Hz Traumklarheit vorgelegen hätte. Die zum Missverstehen optimal geeignete Darstellung der Studienergebnisse sorgte nämlich nicht nur unter wissenschaftsfernen Klarträumern für diese falsche Annahme,.

Wegen dieser Definition wurden die Ergebnisse der Studie teils heftig kritisiert. Würde man im allgemeinen Sprachgebrauch Träume mit so einer Beurteilung als Klarträume bezeichnen?

Natürlich interessiert uns die Meinung der Wissenschaftler, die die Studie durchgeführt haben, dazu. Vielleicht gab es ja Gründe für diese Definition, die uns bisher verborgen geblieben sind. Aus der Vergangenheit wussten wir schon, dass Frau Dr. Voss E-Mails von interessierten Hobby-Klarträumern beantwortet. Wir haben Frau Dr. Voss also angeschrieben und um ihre Darstellung gebeten. Nach einigen E-Mails in beide Richtungen sind wir jedoch nicht klüger als am Anfang.

Zu Ihren Fragen inhaltlicher Art: Wir gehen davon aus, dass es nicht "den Klartraum" gibt. Das, was wir für unsere wissenschaftlichen Studien als Klartraum definieren, sind quantitative Ausschläge auf der Bewusstseinsebene zu den Qualitäten Dissoziation, Kontrolle und Einsicht.

Einen Hobby-Klarträumer wird das nicht begeistern. Der oder die Hobby-Klarträumer/in will in der Regel Kontrolle über die Traumhandlung erleben und geht dafür über den Umweg der luziden Einsicht, weil sich Kontrolle eben über die Einsicht leichter erreichen lässt. Einsicht ist sozusagen ein guter Einstieg in den Kontrolltraum.

Der Mail-Austausch endete mit der Bitte, die Studie noch einmal zu lesen. Offenbar vermutet sie ein Missverständnis, das weder wir, noch irgendjemand anderes, mit dem wir über die Studie gesprochen haben, erkennen kann.

Auch Jay von Lucid Sage hat in der Vergangenheit versucht, die Kritik an der Studie in persönlichem Kontakt mit Frau Voss zu ergründen. Auch er kam zu keinem Ergebnis und hatte nicht den Eindruck, dass seine Kritik ankam. In einem Blogpost hat er ihre Antworten auf seine Fragen veröffentlicht.

Vergleich der Studie von Tadas Stumbrys (tDCS) mit der von Ursula Voss (tACS)

Leider sind diese Studien nur bedingt vergleichbar.
  • Es wurden in der tDCS-Studie sowohl erfahrene Klarträumer als auch nicht klar träumende Versuchspersonen verglichen. Das hat Auswirkungen auf die Streuung der Werte für die Klarheit in Nächten ohne Stimulation und somit auf die Effektstärke.
  • Ebenso zeigte sich, dass Versuchspersonen mit Klartraum-Vorerfahrung deutlich mehr von der Stimulation profitierten.
  • Die Definition von Klarheit / Luzidität ist nicht vergleichbar.
  • Die Wirkung auf die Bewusstheit im Traum wurde bei der tDCS-Studie nicht mit der LuCiD-Scale sondern mit einem anderen Verfahren, dem DLQ questionnaire, erfasst. Diese Zahlenwerte sind ebenfalls nicht vergleichbar.
  • In beiden Studien wurden die Gehirne der Versuchspersonen unterschiedlich lange stimuliert.
  • Die verwendete Stromstärke war bei der tDCS-Studie viermal so hoch wie bei der tACS-Studie.
  • Die Anzahl und Anordnung der Stimulations-Elektroden war unterschiedlich.

Beide Studien zeigten, dass sich die Metakognition und die Bewusstheit im Traum durch eine elektrische Stimulation des Gehirns verbessern lassen. Rein wissenschaftlich ist der Erkenntnisgewinn bedeutend.

Im Hinblick auf die tACS-Studie ist noch anzumerken, dass aus Gründen der Vergleichbarkeit nur ‘naive Subjects’, also Testpersonen, die noch nie von Klarträumen gehört haben, an der Untersuchung teilgenommen haben. Möglicherweise hätten in diesem Versuchsaufbau bereits erfahrene Klarträumer mehr profitiert.

Die Langzeitwirkung sowohl der 40-Hz-Stimulation als auch der Gleichstromstimulation wurden nicht untersucht. Deshalb sind auch Risiken und Effekte bei Langzeitanwendung noch unzureichend bekannt.

Fazit

Bei all der Kritik an der Studie möchten wir nicht vergessen, welchen Wert ihre Ergebnisse für die Klartraumforschung haben. Vor der teilweise fragwürdigen statischen Auswertung sind die gesammelten Daten nicht zu verachten und die Erkenntnis, dass eine Wechselstromstimulation des Hirns dessen Aktivität beeinflussen und anscheinend sogar Trauminhalte in eine gewünschte Richtung lenken kann, nicht zu unterschätzen. Jedoch ist die Darstellung, die Studie habe gezeigt, dass tACS den Bewusstseinszustand verändern könnte, aus unserer Sicht auf jeden Fall zu hoch gegriffen.

Wir verstehen, dass für wissenschaftliche Untersuchungen eine Definition eines Klartraums in einem Satz, wie sie unter Hobbyisten üblich ist, nicht immer zufriedenstellend ist, da sie Fälle zulässt, die nicht eindeutig zugeordnet werden kann oder von unterschiedlichen Personen unterschiedlich zugeordnet wird. Es ist also richtig, die verschiedenen Aspekte, die zu Klarträumen gehören können, in Werten zu erfassen, die vergleichbar und statistisch auswertbar sind. Dr. Voss et al. haben hier mit der LuCiD-Skala einen guten Vorstoß gemacht. Wir würden uns freuen, wenn sich diese in der Klartraumforschung etablieren würde.

In der hier überwiegend behandelten tACS-Studie wurden allerdings für die Auswertung mehrere fragwürdige Entscheidungen getroffen. Die Herkunft der verwendeten Definition eines Klartraums ist nicht nachvollziehbar, die Beweggründe nicht eindeutig. Die statistische Abgrenzung wird den aus in der Vergangenheit gesammelten Daten gewonnenen Erkenntnissen nicht gerecht.

Im zweiten Teil dieses Artikels werden wir Praxiserfahrungen, Versuche von Hobby-Forschern und kommerzielle tACS-Geräte für Konsumenten, die für den Einsatz als Klartraum-Unterstützung beworben werden, betrachten.

Siehe auch:

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One in three

I'd just like to repeat a point that I had made in a podcast once, because I think people trying to have lucid dreams tend to overlook that: If you sleep 8 hours a day, the chance that you are dreaming at any given point in time is 1 in 3. That's not bad. Getting the habit of questioning whether you are awake or sleeping right now into your mind really is the most important thing for someone starting out as an oneironaut. If you haven't stopped and taken some time to question your current state upon reading the first sentence on this entry, that is something you still have to realise. "Any given point in time" includes "now". Of course you knew that already. But are you questioning reality based on the fact? … One in three.

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DIKK (Datenbank für Inspirative Kreativität in Klarträumen)

Auch nicht mehr auf der BLucid-Webseite abrufbar, weil die Seite ja nicht mehr existiert: Die Datenbank für Inspirative Kreativität in Klarträumen, in der Besucher Ideen eintragen und/oder sich durch zufällig ausgewählte oder aufgelistete Ideen dazu inspirieren lassen konnten, in ihren Klarträumen mal etwas neues auszuprobieren.

Die Reihenfolge entspricht der Reihenfolge, in der die Ideen submitted wurden. Ja, ich könnte die Ideen hier als einzelne Entries posten. Aber dafür finde ich sie ehrlich gesagt nicht wichtig genug. Nicht dass die anderen Einträge wichtig wären.... najaegal.

  • Fliegen
  • Sex mit Hitler
  • Zusammen mit Sigmund Freud einen eignen Traum deuten
  • Ein Radio einschalten und einen zufälligen Sender einstellen
  • Den Mann im Mond besuchen
  • Zerstörung anrichten
  • Einen Weltkrieg beginnen
  • In eine Tasche oder Schublade greifen und gucken, welche Gegenstände man findet
  • Mit Gedankenkraft Volleyball spielen
  • Das Meer teilen
  • Neue Wohnungs-Gestaltungen und -einrichtungen ausprobieren
  • Feuerbälle aus den Händen schießen
  • urch Wände gehen
  • Sich mit Gegenständen unterhalten
  • Den Weltrekord im Weitsprung brechen
  • Für einen Kurzurlaub an einen Karibikstrand reisen
  • Auf einem Dinosaurier reiten
  • Die Entstehung des Lebens betrachten
  • Hogwarts besuchen (und auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 9 und 10 gegen einen Pfahl rennen)
  • Das Holodeck aus Star Trek besuchen
  • Flatland besuchen (eine zweidimensionale oder eindimensionale Welt besuchen)
  • Orte aus Lieblings-Film oder -Serie aufsuchen
  • Kabelsalat und Quatsch mit Soße essen
  • Mit einem 360°-Blick durch die Welt gehen
  • Neue Körperteile wachsen lassen oder einfach haben
  • In einem Vulkan baden
  • Tanzen
  • Nach Problemlösungen oder Ideen fragen (z.B. was man jemandem im Wachen schenken sollte)
  • Geschlechts-Transformation
  • Philosophieren
  • Traumhelfer suchen
  • Eigentlich Tote besuchen
  • Sich klonen
  • Aufwachen
  • Ein Gedicht erfinden und es später im Wachleben aufschreiben
  • Alles in Zeitlupe erleben
  • Pi aufsagen
  • Sich von Albert Einstein die spezielle Realitätstheorie erklären lassen
  • Herausfinden, wo Walter ist
  • Sich in einen First-Person-Shooter hineinversetzen
  • Kontrollieren, was andere Traumcharaktere sagen und tun
  • Wasser in Wein verwandeln
  • Psychotrope Substanzen nehmen
  • Rechenaufgaben lösen
  • Traumcharakteren Denksportaufgaben stellen
  • Erinnerungen wiedererleben
  • Sich mit seinen Ängsten konfrontieren
  • In einer Telekinese-Meisterschaft antreten
  • Den Chef anbrüllen
  • Zeit mit verstorbenen Angehörigen verbringen
  • Sich mit seinem Haustier unterhalten
  • Einen neuen, erfundenen Sinn entdecken
  • Das Essen essen, von dem man seinem echten Körper nicht zu viel geben will
  • In die Rolle eines anderen schlüpfen
  • Sich Bilder aus nicht existenten Farben ansehen
  • Gegen einen Drachen kämpfen
  • Sich selbst überraschen
  • Versuchen, verloren geglaubte Erinnerungen zurückzubekommen
  • Neue Planeten erkunden
  • Verwirrung stiften
  • Einen Atomschlag überleben
  • Sich im Shared Dreaming versuchen
  • Durchdrehen
  • Das Leben in der Steinzeit nacherleben
  • Kleopatra kennenlernen
  • Die erste Mondlandung miterleben
  • Donald Duck fragen, warum er nie eine Hose trägt
  • Neue Realitätstests erfinden und ausprobieren
  • Sich selbst in der Zukunft besuchen und nach der eigenen Vergangenheit befragen
  • Ohne Führerschein Auto fahren
  • Sport treiben
  • Neue Sportart ohne physikalische Gesetze erfinden und darin Meister werden
  • Schwierige und gefährliche Skateboard-Tricks ausprobieren und trainieren
  • Im Zoo das Gehege der Ameisengiraffenkatzen aufsuchen und über die Vielfalt der Fauna staunen
  • Einen Tyrannen stürzen
  • Den Klartraum vor dem Morgen loben
  • Traumcharakteren Streiche spielen
  • Aus den Tiefen der Wikipedia neues Wissen erschließen
  • ich mit fiktiven Figuren unterhalten (aus Romanen, Filmen, Serien)
  • Einer Traumperson einreden, dass sie gerade träumt und man selbst nicht real ist
  • http://blucid.de/ideen besuchen und dort gefundene Ideen im Wachleben hier eintragen
  • Ein Tier töten und wiederbeleben
  • Jesus über sein Leben und was wirklich passiert ist ausfragen
  • Sich von einer Traumperson einen Witz erzählen lassen
  • Einen bevorstehenden Auftritt durchspielen und Bühnenerfahrung sammeln (Rede, Vortrag, Musik, ...)
  • Die Frau im Mond besuchen
  • Mit Paul Tholey Snowboard fahren
  • Mit Paul Tholey die geistigen Fähigkeiten von Traumpersonen besprechen
  • Einer Traumperson einen Heiratsantrag machen
  • Bullet Time
  • Sich von Traumpersonen Fragen stellen lassen und diese beantworten
  • Einen Film produzieren, anwesende Traumpersonen zu Schauspielern machen
  • Ein Lied schreiben
  • Ein Gedicht schreiben
  • Die Welt als Mikrobe erforschen
  • Ein Instrument spielen, das man im wahren Leben nicht spielen kann
  • Nachrichten lesen/hören/schauen
  • Zum Mittelpunkt der Erde reisen
  • Traumpersonen Zaubertricks vorführen
  • Einen Albtraum herbeiführen, dann eintrüben
  • Missliebige Personen mit Traummüll bewerfen
  • Jemandem das Fliegen beibringen
  • Eine Kampfsportart trainieren/ausüben
  • Als neuer Schüler an die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei gehen
  • Sich als Chirurg versuchen
  • Mit 800 km/h über eine Landstraße fahren
  • egen Chuck Norris kämpfen
  • Zusammen mit Stephen LaBerge eine neue Klartrauminduktionstechnik austüfteln
  • Den Traum fragen, wer die Schönste im ganzen Traum ist
  • Als Hund im eigenen Umfeld leben
  • Die Welt aus der Perspektive des eigenen Haustiers beobachten
  • Bungeespringen von der Siduhe-Brücke
  • Aus 100 Metern Höhe ins Meer springen
  • Im Deutschland der 2080er Jahre einen Job suchen
  • Von Traumpersonen verschiedene Antworten auf die Frage, was die Frage zu der Antwort 42 ist, sammeln
  • Ein Rap Battle mit Otto Waalkes antreten
  • Schwimmen gehen
  • Mit einem Metallgegenstand in eine Steckdose greifen
  • Sich andere Sichtweisen auf Dinge zeigen oder erklären lassen
  • Sich an einen unbekannten/zufälligen Ort teleportieren
  • Im eigenen Traumtagebuch lesen um sich an frühere Träume zu erinnern oder sie widerzuerleben
  • Meditieren
  • Die Zeit anhalten
  • Ein Gemälde betreten
  • Eine Blume beleidigen
  • Einen Tsunami testen
  • Voll krass in Klartraumghetto reisen
  • Lachen
  • Rauhputzwände betrachten
  • Farbe beim Trocknen zussehen
  • Sich mit einem Handtuch abtrocknen
  • Dem ganz normalen Tagesablauf nachgehen und so tun als wäre man trüb
  • Ein Laserschwert-Duell mit Darth Vader austragen
  • Den Traum essen
  • Elfen anknabbern
  • Eine tödliche Dosis Zucker zu sich nehmen.
  • intensiv kuscheln
  • Sich von einer Traumperson eine Quest geben lassen, diese ausführen und eine Belohnung kassieren
  • Im Teamspeak über die Bots von Blucid diskutieren
  • Seinen Körper verflüssigen
  • Essen trinken
  • In ein bodenloses Loch springen
  • Einen Baum pflanzen, auf dem Schokoladebonbons wachsen
  • Ein Kilogramm Schnittlauch zum Lachen bringen
  • Einen Schneemann zu Tode erschrecken
  • Mehrstimmig singen
  • Traumhelfer baden
  • Den vorigen Traum als Video ein zweites Mal ansehen, diesmal mit Audiokommentar
  • Mit Badenern in Baden Baden baden
  • Um die Wette baden
  • Ein Schaf bemalen
  • Sich falsche Erinnerungen von vorherigen Klarträumen vorgaukeln und sie "nochmal" durchleben
  • Eine Olympische Disziplin Synchronfliegen veranstalten
  • Einzelne Variablen im Traumquellcode ändern und gucken was passiert
  • Einen riesigen rosa Plüschbären herbeibeschwören
  • Einen unzerstörbaren Kuchen erschaffen, der sogar Atombomben widersteht, aber trotzdem noch essbar ist
  • Traumfiguren Absolution erteilen
  • In ein Konzert gehen
  • Frisuren ausprobieren und an sich selbst betrachten
  • Einschlafen
  • Sich wie ein Kind benehmen
  • Sich vom Gourmet-Experimentalkoch neue Gerichte servieren lassen. Wenn es gefällt, die Zubereitung des Rezepts zeigen lassen.
  • Zen-Zombie-Shooting
  • Mit dem Gehweg schlafen
  • Sex haben und währenddem die Perspektiven tauschen
  • Die Eltern anklagen für alles Schlimme das man durch sie erleben musste
  • Die Heizung bei offenen Fenstern voll aufdrehen, Geld für sinnlose Dinge ausgeben, unachtsam mit wichtigen Geräten umgehen, und dabei Spaß haben
  • n der Schule eine Prüfung ablegen und bloß eine freche Äußerung hinein schreiben; sich auf die empörten Reaktionen freuen
  • ie Tür offen lassen beim Verlassen des Hauses. Optional auch die Kühlschranktür. Später gucken, ob sich was verändert hat.
  • Personen sortieren
  • Einen Esel füttern (z.B. mit einer Mohrrübe)
  • Eine Person treffen, die man im Wachleben nicht treffen kann
  • Der einzige Mensch auf der Erde sein
  • Sich austoben
  • Doofe Traumpersonen hauen
  • Einer Traumperson das Fliegen beibringen
  • Sich mit einer unbekannten Traumperson unterhalten
  • Einen Schwarm Bienen anführen
  • Kein Wort über den Fight Club verlieren
  • Als Nano-Partikel die Nano-Welt erforschen
  • Mit Tieren sprechen
  • Auf einer Autobahn rennen und alle überholen
  • Das Buch deines Lebens aus dem Regal nehmen und darin lesen
  • Jemanden oder etwas nach der Bedeutung des Traums fragen
  • Das Wetter bestimmen
  • Nachsehen, was am Ende des Regenbogens ist
  • Ans Ende der Welt reisen
  • Jemanden Fragen, was der Sinn des Lebens ist
  • Fallschirmspringen
  • Ein Lied komponieren
  • Durch einen Spiegel gehen
  • Gott spielen
  • Ein Buch lesen und so viel wie möglich erinnern und nach dem Aufwachen aufschreiben
  • Sich selbst auseinandernehmen
  • Eine neue Farbe erfinden
  • Eine Fernbedienung fürs Leben finden und benutzen
  • Mit einem Fahrrad Achterbahn fahren
  • Mit Kuscheldecken eingehüllt graziös die tollsten Tricking- Moves ausführen, jeden Windhauch als Kuschel erleben, und zwischen vom Himmel langsam heruntergleitenden Teddys gekonnt tricken, während der ein oder andere von ihnen einen sanft knuddelt
  • Sich verkehrtherum auf einen Ast setzen und die Beine über dem Himmel baumeln lassen
  • Ins Weltall fliegen
  • Etwas neues Essen
  • Auf alle jemals entwickelte Musik zugreifen und sie bei beliebiger Lautstärke hören
  • Eigene Lieder durch bloße Gedanken erschaffen
  • ie Zeit für alles außer sich selbst verlangsamen
  • ie Zeit zurückdrehen
  • Einfach daliegen und nichts tun
  • Ganz viele tolle Ideen bekommen
  • Andere zutexten
  • Sterben
  • Ferne Galaxien erforschen
  • Alchemie ausüben (Gegenstände transmutieren)
  • Jedes Gericht auf der Welt probieren
  • Schicksal spielen
  • Weltberühmt sein
  • Einfach ohne ein Wort verschwinden und nie mehr zurückkehren
  • Nicht aufwachen
  • Teleportieren
  • Auf einem Seil über einen großen Abgrund balancieren
  • en Lehrer oder Chef beschimpfen
  • Mit verstorbenen Personen reden
  • Unter Wasser atmen
  • Über Wasser laufen
  • Sich in einen bestimmten Gegenstand verwandeln
  • Explodieren
  • Eine Traumperson davon überzeugen, dass sie sich in einem Traum befindet
  • Durch eine geschlossene Tür gehen
  • Durch Wände gehen
  • Eine Botschaft in die Wachwelt senden
  • Auf Geräusche aus der Wachwelt achten
  • Nacktfliegen
  • An den Mittelpunkt der Erde reisen
  • Prinzessin Luna fragen, wie sie das mit dem Shared Dreaming macht
  • Die Farbe des Traums ändern
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Über BLucid - Der Klartraum-Podcast

BLucid war ein Projekt von Zitrom, mir und später auch anderen Klarträumern aus der deutschsprachigen Community. Der Name stand hauptsächlich für den Podcast, den wir, mangels zuvor existiert habender deutschsprachiger Podcasts zum Thema Klarträume, ins Leben gerufen haben. Auf der Webseite blucid.de wurden hin und wieder auch andere Dinge gehostet (Umfragen,y eine Ideen-Datenbank, ...), die mit dem Thema in Zusammenhang standen. Diese Dinge und die Podcast-Folgen werde ich hier Stück für Stück posten, weil die Webseite schon seit einer Weile nicht mehr online ist und unter der alten Adresse auch nicht mehr online gehen wird. Von 2014 bis 2018 wurden 30 Podcast-Folgen sowie 3 Kurzfolgen veröffentlicht. Unter dem Author BLucid und in der Kategorie BLucid werden die in den kommenden Tagen bis Jahren erscheinen.

Auch wenn die alten E-Mail-Adressen, die in den ursprünglichen Shownotes stehen und die ich in dieses Blog übernehmen werde, nicht mehr funktionieren, möchte ich die Anregung, sich bei mir zu melden, Falls Interesse am Wiederaufgreifen eines in einer BLucid-Folge besprochenen Themas, des ganzen Projektes oder eines ähnlichen Podcasts, besteht, gerne aufrecht erhalten und bitten, Fragen zu BLucid oder einzelnen Folgen gerne an mich zu richten.

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Lucid dream induction really is easy when it's not hard.

Becoming conscious of your dream state while dreaming is in a category in my mind that I call "like stopping smoking". It isn't like stopping smoking in many other ways. But in a way it is similar. There is no obvious requirement in order to achieve one of those goals. You just have to do it and it's done. As far as clearly formulatable instructions go, that's it. Just remember to notice the next time you're dreaming and you'll become aware. The first ever defined, written down and named lucid dream induction technique, based on the research of and published by Stephen LaBerge, is based a great deal on this assumption. MILD (Mnemonic Induction to Lucid Dreaming) is one of the most widely known lucid dream (LD) induction techniques. But it often is condensed so much that it loses most of its important instructions in the most popular online guides. For a complete picture with all the practical exercises the, as it were, original description from the book Exploring the World of Lucid Dreaming (book scan) is still the best introduction and guide to this induction technique and probably always will be.

I've used many different techniques to induce lucid dreams over in my time. Some with more success, some with less, some without. After a few years of regular practice, I've come to focus on a hand-full of techniques and personal adaptions of published techniques that seemed to help me best achieve my dream goals. Almost everybody who does intense and/or prolonged lucid dream practice seems to get to a point where they find "their" technique(s) or combination(s). That makes sense because people's life's are structured differently and different personalities and preferences presumably make different techniques more successful than others. But no LD induction technique is surefire. Apart from few counterexamples every dreamer wakes up with no new memory of dream lucidity more often than with a new success. It's an ubiquitous subject on every lucid dreaming forum and a inherent part of lucid dreaming practice. Becoming lucid every night is just not a realistic goal for most dreamers, no matter how hard they wish and try.

A lot could be said (and is said elsewhere) about the best approach and the right mind-set for lucid dream induction. I could write a huge review of different approaches, techniques and practices based on my own experiences. But I don't think that this would be much more helpful than the countless blog entries and forum posts about other dreamer's experiences. They are my experiences. Parts of them may overlap with useful tips that you can find in other posts and guides. But they are as likely to be helpful to you specifically as any other honest, optimistic step-by-step guide on the net, which is usually not at all. I could write a review of scientific studies and what practical instruction one could derive from them that have the highest likelihood of helping a large percentage of lucid dreamers looking for instructions. But such a review wouldn't be huge because the amount of comparable studies on the efficiency of LD induction techniques is tiny. The amount of research on the subject isn't large as it is, especially well-design studies, especially with more than a few participants. And the methodology used differs in almost every single study. That's why I so easily accept the fact that the lucid dreaming community still creates knew "knowledge" almost exclusively based on the sum of many individual anecdotes. The sum differs for everybody, based on what web sites they read and which posts they read and skip. Helpful practices emerge out of repetition of self experiment and the amateurish and biased publications in the form of short forum posts and incomplete and deformed retellings. As with mutations in other areas (with which I struggle to compare these memetic changes), prolific evolution is incredibly rare, which is why every dreamer with the wish to be able to become more lucid in their dreams or to have more lucid dreams is still stuck with blindly trying all sorts of practices without immediate feedback of progress or success.

I want to believe that there is some element in the variety of dreamers and LD induction attempts that plays such a large role in deciding the outcome of intentional attempts to obtain conscious experiences in dreams that managing this possibly yet unknown element would lead to a drastic rise in the success rate of such attempts. I'm far from being able to ascertain what this proposed element could be, if there was one. I'm just someone reading interesting sounding research papers and forum posts on lucid dreaming and experimenting with my own dreams. But to make my thought more intelligible, here is an idea how this could look like.

Because I'm in no way knowledgable in either neurology nor psychology I'll keep it short and broad, in the hopes of not saying too many too stupid things. Brain chemistry plays a big role in how we consciously experience the world. No lucid dreamer (at least not that I've heard about) knows what's going on chemically in their brain when they do their practice. They don't know how the repeated practice influences brain chemistry and they don't know what was chemically different in their brain during their successful induction attempts compared with their unsuccessful induction attempts. No lucid dreamer takes regular blood tests to learn something about the stuff that is pumped through their brains when they go to bed. Drug use is a common topic among some interested lucid dreamers and some medications have been proven to increase the LD frequency. But that's just a few medications that were tried because it seemed likely that they might have this affect based on what whas already known about them, mainly about their side effects when used with other intents. Remember: I don't know anything about neurology. But I can't help but think that intuitively it seems to me that there must be a large untapped potential for lucid dream research that could make dream consciousness easier to achieve.

Please don't hold back if you want to tell me how wrong I am. Especially if you want to tell me why I'm wrong. :)

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The Thing About Lucid Dream Induction Techniques

There are so many different induction techniques for lucid dreams. Especially in the large American community people seem to like to give them names (mostly acronyms) and share them like some kind of genius invention. But most of them rely on the same underlying principles of which not many need to be learned if you want to gather enough experience to increase your chances of having a lucid dream. Im no kind of expert in this matter. But I was involved in the lucid dreaming community for some years, read many books on the topic and tried many of the incuction techniques successfully myself. So I feel like I do know more about the subject than the average person. I just thought I'd share what I believe to be the basics that can be easily overlooked by somebody who dives into the subject and learns too much too quickly.

It would be good if we could rely on scientific research to determin which techniques and practices are most successful in bringing which type of practitioner closer to their goal. But I don't think enough studies have been done to even know which practices play the most important role for the average practitioner. And those studies that have been performed used different aproaches, different methodology, selected participants differently and collected different data so they can not be meaningfully compared.

That's why my entries on this topic will mainly be about the basics; in particular about those practices that either have been studied among a group of people under controlled conditions and those that appear to be so successful in the community that I'm not hesitant to recommend investing time into them if you want to have (more) lucid dreams. I will post about this under the tag top:Dreaming:Lucid Dreaming:Induction.

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Lucid Dreaming Links
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    The WILD Ball

    WILD Ball - electronic DIY aid in WILD induction

    What is a WILD Ball?

    WILD Ball is the name I have given my little project to build a device that aids a person in falling asleep more consciously and possibly experience waking-initiated lucid dreams.

    It is a tennis ball sized device that you hold in your hand while trying to fall asleep consciously (usually after a WBTB). WILD (waking-initiated lucid dream) is referring to my preferred way to experience dream consciousness.

    (How) Does it work?

    The most common reason why WILD attempts fail is that the critical moment - the exact moment where you start to perceive the dream instead of your physical surrounding enough to control the dream consciously - is simply missed. You stay awake for a while, and when/if you finally fall asleep, you don't notice it. It is important to stay aware until or become aware right at that moment where you already perceive a dream but are still conscious enough to control it. There is a variety of mental and a few physical techniques that are supposed to help one to accomplish just that. This device is an additional aid to mental techniques. As with other electronic devices made to aid lucid dream (LD) induction, it is expected to work best if you already have experience in successful LD induction. Of course it is not necessary to have experienced LDs before in order for this device to help accomplish this goal. I suggest its usage as a part of the WILD induction training of anybody who sees it as a fitting addition to their WILD practice. If you already have the ability to explore hypnagogic hallucinations extensively or sometimes experience the beginning of a dream without becoming lucid, this device might fill a gap in your LD practice.

    The WILD Balll has two different usage modes. (More might be added in the future.) Both aim to remind its user of their intention to fall asleep consciously by sounding a buzzer whenever the muscle contraction of the hand that is holding it drops below a certain threshold. It is an old technique to hold something in one hand and let it fall on something that makes a noise, thus waking one up right at the moment where muscle contraction is too weak to hold the object. This technique is seldomly discussed in the lucid dreaming community though and I have found only a handful of reports of people experimenting with or using it. Using an electronic device instead of a heavy object and a noisy underground has some advantages which might overcome the limitations that the classical approach has.

    • The type of sound can be altered in software. The built presented here only provides a simple piezo buzzer. But the design can easily be extended to play more complex sounds or music.
    • The length and volume of the sound can be altered in software, making it easier to tune it to your personal requirements.
    • The device can be used at any sleeping place and does not need to be set up before use when travelling.
    • By using headphones or a speaker pillow a loud alarm sound can be played for the user without disturbing other sleepers in the same room.
    • Obviously it is cooler to do it this way than to rely on simple physics.

    Mode 0 imitates the classical approach of letting the object fall when the muscle contraction becomes weak. The alarm sound is triggered when the device is moving at a certain speed or above. Movement is detected in three axes independently. The speed threshold can be simply set in software. If you want to move your hand or otherwise adjust your body during a WILD attempt without triggering the alarm, you can simply squeeze the device, which disables the sound until you let go and only hold it lightly again. For more uses of mode 1, see Ideas/modifications below.

    Mode 1 follows a different approach to achive the same result. You steadily squeeze the device during your WILD aatempt. As soon as the pressure drops below a certain threshold the alarm sounds for the defined duration. Right now this a implemented with a binary switch which means the threshold can not be adjusted in software but only changing the the way the switch is built, by using a different pre-manufactured switch or by changing (the hardness of) its surrounding (the ball itself). The switch could be replaced with a preassure sensor to allow more gradual detection of preassure loss.

    How to build one

    (tba)

    Challenges/known problems

    (tba)

    Getting used to holding the object, alarm sound too loud, getting used to the sound

    The code

    If you have a device built according to the above pictures then you can use the below Arduino sketch (download .ino file) as it is. Otherwise it should give you an idea of how to program the microcontroller used in your DIY built.

    /*
        This is the Arduino sketch for the WILD Ball, a simple device that aids a person in falling asleep more
        consciously and possibly experience waking-initiated lucid dreams.
        More information at: https://steeph.de/projects/wildball/
    */

    #include<Wire.h>
    const boolean usageMode = 0; /*
        There are two different usage modes:
        0: The alarm is triggered when the device is moved unless the button is pressed. (The button can be pressed
           while adjusting the hand or lying position. When the button is let go the alarm is active again.)
        1: Movements are ignored. The alarm is triggered and will sound for toneDuration milliseconds when the button is not pressed. */
    const boolean debugMode = 0; // Print messages to serial port if debugMode is enabled
    int buzzerPin = 5;
    int buttonPin = 4;
    int threshold = 1000; // The smaller this value the more sensitive the device will be to movement
    const int MPU=0x68;
    int16_t AcX,AcY,AcZ,Tmp,GyX,GyY,GyZ;
    int toneDuration = 300; // Minimum duration of alarm sound in milliseconds
    int toneFrequency = 250; // The frequency of the alarm sound
    void setup(){
      Wire.begin();
      Wire.beginTransmission(MPU);
      Wire.write(0x6B);
      Wire.write(0);    
      Wire.endTransmission(true);
      if (debugMode) { Serial.begin(9600); }
      pinMode(buzzerPin, OUTPUT);
      pinMode(buttonPin, INPUT);
    }
    void loop(){
      if (!usageMode) {
        Wire.beginTransmission(MPU);
        Wire.write(0x3B);
        Wire.endTransmission(false);
        Wire.requestFrom(MPU,14,true);
        AcX=Wire.read()<<8|Wire.read();
        AcY=Wire.read()<<8|Wire.read();
        AcZ=Wire.read()<<8|Wire.read();
        Tmp=Wire.read()<<8|Wire.read();
        GyX=Wire.read()<<8|Wire.read();
        GyY=Wire.read()<<8|Wire.read();
        GyZ=Wire.read()<<8|Wire.read();
      }

      if (debugMode && !usageMode) {
        Serial.print("Accelerometer: ");
        Serial.print("X = "); Serial.print(AcX);
        Serial.print(" | Y = "); Serial.print(AcY);
        Serial.print(" | Z = "); Serial.println(AcZ);
      
        Serial.print("Gyroscope: ");
        Serial.print("X = "); Serial.print(GyX);
        Serial.print(" | Y = "); Serial.print(GyY);
        Serial.print(" | Z = "); Serial.println(GyZ);
        Serial.println(" ");
      }

      if (usageMode) {
        if (debugMode) { Serial.println("Usage Mode 1"); Serial.println(); }
        if (!buttonPressed()) {
          tone(5, toneFrequency, toneDuration);
        }
      } else {
        if (debugMode) { Serial.println("Usage Mode 0"); Serial.println(); }
        if (moved(GyX,GyY,GyZ) && !buttonPressed()) {
          tone(5, toneFrequency, toneDuration);
          if (debugMode) { Serial.println("Ha! You moved!"); Serial.println(); }
        }
      }

      delay(100);
    }



    boolean buttonPressed() {
      if (digitalRead(buttonPin)) {
        if (debugMode) { Serial.println("Button is pressed."); Serial.println(); }
        return true;
      } else {
        return false;
      }
    }

    boolean moved (int16_t x, int16_t y, int16_t z) {
      if(x > threshold || y > threshold || z > threshold || x < -threshold || y < -threshold || z < -threshold)
      {
        return true;
      }
      else {
        return false;
      }
    }

    Ideas/modifications

    (tbc)

    The device does not have to be placed inside a ball. You can built a case and place the components according to your personal needs. Because it does not have to drop on anything but only move it is also possible to use mode 1 with the device strapped to the hand if you prefer to hold up an arm instead of holding something in your hand. If you usually experience muscle twitches while falling asleep, e.g. in your legs or feet, as many people do, you can also experiment with the device strapped to your foot or leg.

    Instead of sounding a buzzer for a pre-defined duration, you can experiment with different signals, be it blinking LEDs a playing an MP3 file from a different device or extension module. By adding a wave module the variety of sounds can be increased so that you can choose the best sound to make you aware quickly without waking you up completely. You yourself probably know best what sound that might be. But as with the rhythm nappping technique, short loud sounds are most likely to lead to a successfull LD induction attrempt.

    FILD mode (tba)

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