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Welche Wirkung hat tACS auf Traumklarheit?

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 22.03.17 unter http://lucidpygar.blogspot.com/2017/03/welche-wirkung-hat-tacs-auf.html

Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit Sandu Kavah, Youtuber und Blogger von Traumbewusst und steeph, dem Gründer des BLucid-Podcasts. Ich bin sehr froh, ihn hier veröffentlichen zu können und möchte steeph und Sandu für die Zusammenarbeit danken.

Eine Studie, die am 11. Mai 2014 im Magazin Nature veröffentlicht wurde, sorgte in der Klarträumer-Community für ziemlichen Wirbel. Ein Team von Forscherinnen und Forschern gelang es angeblich, das Gehirn schlafender Menschen mit sehr schwachem Wechselstrom (transkranielle Wechselstromstimulation, tACS) so zu stimulieren, dass daraus in 77% der Fälle ein Klartraum resultierte. Die Studie wurde von namhaften Traumforschern durchgeführt, unter anderem von Dr. Ursula Voss von der J.W.v.Goethe-Universität in Frankfurt und Dr. Allan Hobson von der Harvard Medical School in Boston.

Die Ergebnisse lösten teilweise große Begeisterung in der Community aus. Endlich schien der Traum von quasi nächtlichen Klarträumen ohne großen Aufwand in greifbare Nähe gerückt. Es schien so einfach.

Die Werte verdienen jedoch eine genauere Untersuchung. Woher kommt die Hoffnung, dass eine Stimulation des Gehirns mit Wechselstrom, verglichen mit anderen Induktionsvarianten, sehr zuverlässig Klarträume erzeugen könnte? Was ist wirklich bekannt über dieses Verfahren? Und wie fügt es sich in andere Praktiken der Klartrauminduktion ein?

Stromstöße, tDCS, tACS, Präfrontaler Kortex

Schon in den frühen 1980er Jahren wurden von Keith Hearne vereinzelt Experimente mit elektrischem Strom zur Klartrauminduktion durchgeführt. Dabei wurde ein elektrischer Impuls verwendet, um dem Träumer ein Signal zu geben, an dem er erkennen sollte, dass er gerade träumt. Das Prinzip ist hier das gleiche, wie das der Klartrauminduktion durch blinkende Lichter, Wasserspritzer oder Audio-Botschaften während des Schlafs. tDCS und tACS verfolgen einen ganz anderen Ansatz: Durch einen niedrigen Gleich- bzw. Wechselstrom durch den Schädel und somit das Gehirn soll dieses angeregt werden, im stimulierten Bereich aktiv zu werden. Es ist also eine Form von Entrainment.

Welche mentalen Funktionen dazu führen, dass das Gehirn in bestimmten Zuständen und bei bestimmten Aktivitäten immer ähnliche Oszillationsmuster erzeugt, ist noch weitgehend unbekannt. Die Hoffnung ist bei tDCS (Transcranial direct current stimulation, also die Stimulation des Gehirns mit Gleichstrom), dass der Bereich des Hirns, durch den der Strom fließt, aktiviert wird und auch nach Ende der Stimulation weiter aktiv bleibt oder bei regelmäßiger Anwendung leichter durch mentale Übungen aktiviert werden kann. Bei tACS (Transcranial alternating current stimulation, also der Stimulation mit Wechselstrom) hofft man zusätzlich, dass die Stimulation mit einer bestimmten Frequenz dazu führt, dass das Hirn einen Zustand einnimmt, in dem typischerweise auch diese Frequenz abgegeben wird.

Die Wirkungen von tDCS wurden schon in vielen Zusammenhängen untersucht. Als Behandlung von Depression gab es dabei einige Erfolge. Andere Anwendungen werden zwar weiter erforscht, z.B. die Steigerung verschiedener geistiger Leistungen, ein weiterer eindeutiger Nutzen wurde allerdings noch nicht mit Sicherheit gefunden.

In einer früheren Studie konnte gezeigt werden, dass bei klar träumenden Personen das Gehirn im Stirnbereich, genauer im dorsolateralen präfrontalen Kortex stärker auf der Frequenz von 40 Hz arbeitet als bei trüb träumenden. Dieses Verhalten ist üblicherweise im Wachen festzustellen. Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass das im Traum dazu gewonnene Bewusstsein und die erhöhte Aktivität des präfrontalen Kortex eng miteinander verbunden sind. Wahrscheinlich löst das eine das andere aus. Die Frage ist nun, ob eine externe Stimulation des Bereichs möglicherweise den Bewusstseinszustand ändern oder zumindest eine Änderung anregen kann.

tDCS-Studie von Tadas Stumbrys

2013 testeten Tadas Stumbrys, Daniel Erlacher und Michael Schredl (Volltext) die Wirkung von transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) am präfrontalen Cortex auf Träume, um zu prüfen, ob diese die Bewusstheit im Traum erhöhen kann.

Der dorsolaterale präfrontale Kortex von 19 Versuchspersonen wurde während eines Aufenthalts im Schlaflabor mit Gleichstrom (1 mA) stimuliert bzw. erhielten die Probanden eine Scheinstimulation als Placebokontrolle.

Während der Nächte mit Stimulation waren die Traumberichte signifikant länger. Traumberichte aus tDCS-Nächten hatten eine durchschnittliche Länge von 159,9 Wörtern während Traumberichte aus Nächten ohne Stimulation im Schnitt lediglich 116,6 Wörter aufwiesen. Die Teilnehmenden wie auch externe Gutachter bewerteten die Träume deutlich häufiger als luzid.

Die Gutachter bewerteten 10% der Traumberichte aus Nächten mit Stimulation und 5% der Träume aus Nächten ohne Stimulation als Klarträume. Jedoch zeigte sich, dass nur erfahrene Klarträumer von der Stimulation profitierten.

Die Autoren vermuten, dass für die Klarheit im Traum die Aktivierung eines weiten Netzwerkes im Gehirn nötig ist. Das kann etwa durch Veranlagung oder möglicherweise durch Klartraumtraining und -erfahrung ausgebildet werden.

tACS-Studie von Ursula Voss

Nach dem gleichen Prinzip, aber mit einer anderen Messmethode, haben Ursula Voss und ihr Team untersucht, ob eine Wechselstromstimulation ebenfalls eine positive Auswirkung auf Traumklarheit hat. Das Ergebnis ist allerdings nicht so eindeutig, wie es meistens kommuniziert wird. Zwar steht in der Studie recht eindeutig, dass bei einer Stimulation mit 40 Hz in 77% der Fälle luzide Träume/Klarträume festgestellt worden seien. Die Definition für einen Klartraum entspricht hier aber nicht der üblichen. Um die Daten richtig interpretieren zu können, müssen wir uns das verwendete Messverfahren ansehen.

Die LuCiD-Skala

Um die Bewusstheit im Traum vergleichen und beurteilen zu können, wurde in einer früheren Studie von einem Forscherteam, ebenfalls um Ursula Voss und Allan Hobson die LuCiD-Skala (Measuring Consciousness in Dreams : The Lucidity and Consciousness in Dreams scale - U. Voss et al./ Consciousness and Cognition 22 (2013) 8-21) entwickelt.

Mit dieser können die Träume von Versuchspersonen hinsichtlich des Grades der Bewusstheit untersucht werden. Dafür beantwortet der Träumer einen Fragebogen mit 27 Fragen zum Erlebten. Aus den Antworten wurden in besagter Studie 2013 die Faktoren Insight, Control, Thought, Realism, Memory, Dissociation, Negative Emotion und Positive Emotion gebildet. Über eine Liste von Fragen, die der Teilnehmer subjektiv auf einer Skala von 0 bis 5 beurteilen kann, werden diesen einzelnen Faktoren Werte und Gewichtungen zugewiesen.

Typische Fragen sind zum Beispiel:

Während ich träumte, war ich mir darüber bewusst, dass alles, was ich während des Traums erlebte, nicht real war. (Insight)

oder

Während ich träumte konnte ich übernatürliche Handlungen durchführen (wie Fliegen oder Durch-Wände-Gehen). (Control)

In der Studie aus dem Jahr 2013 wurden einmal 160 Träume, davon 50 Klarträume und zur Validierung der Skala 151 weitere Traumberichte überprüft.

Betrachtung der Daten

Ein, wenn nicht der, Kritikpunkt an der tACS-Studie ist die sehr beliebige Definition des Begriffs ‘lucidity’. (Einen guten, kritischen Überblick auf englisch hat Neurocritic in einem Blogartikel verfasst.) In der Studie wird jeder Traum als Klartraum (lucid dream) bezeichnet, der in den Werten ‘Insight’ oder ‘Dissociation’ der LuCiD-Skala um zwei Standardabweichungen erhöhte Werte aufwies.

“Assumption of lucidity. Lucidity was assumed when subjects reported elevated ratings (>mean + 2 s.e.) on either or both of the LuCiD scale factors insight and dissociation. Both factors were significantly correlated (r = 0.32, P = 0.000002), suggesting a high degree of shared variance.” [Markierung von den Autoren]

Insight bedeutet hierbei die Einsicht in den Traumzustand, was der üblichen Definition eines Klartraums entspricht. Dissociation bedeutet das losgelöste Betrachten der Traumsituation z.B. aus der 3.-Person-Perspektive. - Dies ist streng genommen ein sehr, sehr unübliches Kriterium für einen Klartraum. Diese Definition der Klarheit wird allerdings nur von wenigen Forschern, z.B. Charles Tart verwendet (Siehe: Ursula Voss - Neuronale Grundlagen des luziden Träumens). Die Mehrzahl der Klartraumforscher (LaBerge, Tholey, Erlacher, Schredl) verwenden diese Definition in ihren Veröffentlichungen nicht. Wieso haben Voss et al. dies dennoch als Klartraum deklariert?

In der Studie von 2013, die die LUCiD Scale begründete, wurden die vorhin genannten 8 Faktoren im Zusammenhang mit Klarträumen und Trübträumen gebildet und auf Zusammenhänge zu Klarträumen untersucht. Von diesen 8 Faktoren korrelierten 6 signifikant mit einer erhöhten Klartraumrate:

„[A] significant difference in INSIGHT, THOUGHT, MEMORY, DISSOCIATION, CONTROL, and POSITIVE EMOTION was found while the differences in NEGATIVE EMOTION and MEMORY were not statistically significant. All differences were again significant at the 1% level with the exception of DISSOCIATON [sic!] (p < .05).“

Das bedeutet, dass es wahrscheinlicher ist, dass, wenn einer dieser Faktoren erhöht ist, ein Klartraum vorliegt. Das mag wahrscheinlich sein, aber nicht zwingend notwendig. Würde ein notwendiger Zusammenhang bestehen, d.h. würde z.B. in nahezu jedem Klartraum auch Kontrolle über den Traumverlauf vorliegen, dann müsste die Korrelation nicht nur hochsignifikant sein, sondern die Effektstärke r müsste nahezu 100% betragen (zum Vergleich: im zitierten Fall beträgt sie 32% zwischen Insight und Dissociation). Signifikanzen geben in der Statistik an, dass die gefundene Korrelation zwischen zwei Faktoren wie z.B. Klarträumen und Traumkontrolle wahrscheinlich kein Messfehler ist. Effektstärken geben an, wie stark der gefundene Zusammenhang ist, d.h. wie häufig er zu erwarten ist. Üblich in der Statistik ist es, die von Voss et al. gefundenen Korrelationen als mittelstark zu bewerten, keinesfalls aber als zwingend. Das bedeutet umgekehrt, dass Klarträume trotz Zusammenhang nicht immer Traumkontrolle, 3.-Person-Perspektive oder einen der anderen 6 signifikanten Faktoren aufweisen müssen und umgekehrt, Träume mit beispielsweise einem hohen Grad an Traumkontrolle nicht zwingend Klarträume sein müssen.

In der Studie wurde dies anscheinend ignoriert. Alle 6 signifikanten Faktoren der LuCiD-Skala wurden auch in der tACS-Studie 2014 überprüft. Das ist an sich unproblematisch und liefert interessante Ergebnisse. Doch nun fanden sich erhöhte Werte für Insight und Dissociation bei einer Stimulation mit 40 Hz und für Control bei einer Stimulation mit 25 Hz. Aufgrund der 2013 entdeckten Korrelationen schien es den Autoren nun billig, Dissociation und Insight als miteinander austauschbar zu behandeln, obwohl die Effektstärke r zwischen beiden Faktoren lediglich 36% betragen hatte. Praktisch wird nun also jeder Traum, ob mit erhöhter Traumerkenntnis oder auch nur aus der 3.-Person-Perspektive erlebt, als Klartraum deklariert. Dies verbessert das Resultat der Studie ungemein, denn die stärkste Wirkung der tACS auf die Träume wurde bei Dissociation, nicht bei Insight, verzeichnet. Im Endeffekt triggert tACS also vielleicht manchmal Insight, viel häufiger aber Dissociation, meist ohne dass diese zu Traumerkenntnis führt. Wenn Dissociation und Insight jedoch so stark verknüpft wären, dann wäre der Wert für Insight und Dissociation gleich hoch und man müsste Klarträume nicht als entweder Träume mit Insight oder Träume mit Dissociation betiteln. Höchstens kann man bei Dissociation von einer höheren Chance sprechen, klar zu werden.

Es gibt weitere Einwände gegen die Sauberkeit der Studie: Etwa ist der Faktor Dissociation, der in der Studie 2013 gebildet wurde, gar nicht reliabel. Das bedeutet, dass die Fragen, die gemeinsam den Faktor Dissociation abdecken sollen, vielleicht gar nicht einen gemeinsamen Faktor abbilden, sondern mehrere verschiedene. Die Autoren hatten dieses Problem erkannt, aber ignoriert - mit dem Hinweis darauf, dass der Faktor Dissociation trotzdem eine gute Unterscheidung zwischen klaren und nicht-klaren Träumen erlaube und somit gerechtfertigt sei.

“Reliability can be regarded as good for most factors (cf. Nunnally & Bernstein, 1994). It is slightly lower than desired for MEMORY and NEGATIVE EMOTION, and too low for DISSOCIATION. We attribute this to the heterogeneity of the constructs. As mentioned before, DISSOCIATION is of high discriminative power with regard to lucid and non-lucid dreams and can therefore considered to be valid (cf. Moosbrugger & Kelava, 2011).”

Ob dieses Vorgehen in Ordnung ist, bleibt hier eine offene Frage.

Auch kann bemängelt werden, dass die Zahl der Probanden in beiden Studien sehr gering war. Dies führt unter anderem dazu, dass die Ergebnisse zwischen verschiedenen Studien stark schwanken können.

Da die Studie aus 2014 auf die von 2013 entwickelte Skala zurückgreift, muss angenommen werden, dass die doch geringen Stichproben miteinander vergleichbar sind. Vergleicht man deren Daten in den Skalen dann aber miteinander, ergibt sich eine weitere Inkonsistenz: Träume, die in der 2013er Studie von den Probanden als „Klarträume“ eingestuft wurden, wiesen im Faktor „Insight“ durchschnittlich einen Wert von ca. 3,4 (von 0 als niedrigstes bis 5 als höchstes) auf. Das bedeutet, dass Träume, welche einen niedrigeren Grad an „Insight“ aufweisen, in der Studie von 2013 nicht als Klarträume gegolten hatten. In der 2014er Studie sieht dies anders aus: Hier wurde ganz davon abgesehen, Klarträume zu definieren und die Probanden danach zu fragen, ob sie einen Klartraum hatten. Nur noch die Faktoren wie Insight, Control, Dissociation usw. sollten graduell eingeschätzt werden. Wie hoch aber mussten diese sein, damit es sich um einen Klartraum handelt? Nimmt man die Daten der Studie 2013 als Anhaltspunkt, so müsste Insight z.B. einen Wert von etwa 3.4 oder höher betragen, damit es sich um einen Klartraum handelt. Stattdessen wurde aber nur darauf geachtet, ob der Wert bei einer Stimulation mit Strom signifikant höher ist als ohne Stromstimulation.

Konkret heißt das, dass Probanden ohne Stromstimulation einen durchschnittlichen Wert von etwa 0,1 in Insight aufwiesen, und nach einer Stimulation von 40 Hz eine signifikante Erhöhung dieses Wertes vorlag: nämlich 0,6. Das Ergebnis ist signifikant, weil eine enorme Erhöhung im Vergleich zum fehlenden Strom vorliegt, jedoch ist sie verglichen mit den Werten, in denen man laut Studie 2013 von einem Klartraum überhaupt erst spricht, viel zu gering. Auch im Faktor Control, der bei 25 Hz signifikant stärker ist als ohne Strom, liegt dieser Wert noch deutlich unter denen mit Klarträumen assoziierten Werten aus der Studie von 2013 (siehe Tabelle). Einzig im Faktor „Dissociation“ besteht ein annähernd gleicher Wert unter 40 Hz wie bei der Studie 2013 bei Klarträumen (siehe Tabelle).

Eine Balkengrafik, die die Faktoren der LuCiD-Skala (Insight, Control, Thought, Realism, Memory, Dissociation, Negative Emotions, Positive Emotions) aus den unterschiedlichen Studien gegenüberstellt. Der auffälligste aber nicht der einzige Unterschied zwischen den Studien ist der, dass bei Klarträumen in der ursprünglichen LuCiD-Studie, die Klarträume klassifizierte und ihre Merkmale und deren Gewichtung festlag, deutlich höhere Werte für Control und sehr viel höhere Werte für Insight (also Traumerkenntnis) auftraten, als bei späteren Studien, die bei denen die von uns kritisierte, leicht abweichende Definition eines Klartraums.

Die Grafik oben vergleicht die Daten der LuCiD-Studie aus dem Jahr 2013 mit denen aus der tACS-Studie aus dem Jahr 2014. Die Werte für die für Klarträume relevanten Faktoren Insight und Control, auf die es für den Träumer am meisten ankommt, liegen deutlich unter den Werten, die der Veröffentlichung aus dem Jahr 2013 zugrunde lagen. Lediglich der Wert für Dissociation ist vergleichbar hoch. Dieser Aspekt der Klarheit ist für den Hobbyklarträumer wenig interessant und, wie wir sahen, kein zwingendes Korrelat von Traumklarheit.

Nicht nur ist der Effekt der 40 Hz Spannung primär einer auf den Faktor Dissocation, während der Einfluss auf Insight viel geringfügiger ist. Der Einfluss auf Insight erhöht diese außerdem im Durchschnitt nicht auf einen Wert, in welchem man üblicherweise von Traumerkenntnis sprechen würde. Das Resultat dieses Ergebnisses ist also, dass der Stromstoß zwar zu einer Erhöhung im Faktor Insight führen kann, jedoch nur in einem so geringen Maß, dass man hier allenfalls von Präluzidität ausgehen kann. Diese könnte zwar Anstoß für eine noch weiter erhöhte Klarheit sein. Ob aber eine häufigere Anwendung dieser Stromstöße tatsächlich auch zu einer Kumulation des gefundenen Effekts führt, oder ob die Erhöhung sich auf dem gefundenen, doch sehr niedrigen Level einpendelt, müsste erst in einer zukünftigen Studie untersucht werden.

Sicherlich ist die graduelle Einteilung von Klarheitsfaktoren eine Bereicherung für die Forschung. Sie ermöglichte es erst, dass die doch eher geringen Effekte auf das Bewusstsein durch tACS aufgefunden werden konnten. Die in der Wissenschaft und der Gesellschaft gebräuchliche Bezeichnung für luzide Träume können dabei aber nicht einfach umdefiniert werden, denn diese sind nicht nur etablierte Begriffe, sondern auch in der Festlegung der LUCiD Skala wurde diese Definition zugrunde gelegt, um überhaupt die gefundenen Faktoren als „Klarheitsfaktoren“ interpretieren zu können. Darum muss sich auch an die dafür gefundenen Werte und festgelegten Definitionen gehalten werden.

So wäre es vermutlich auch nicht zu dem großen Missverständnis gekommen, dass in 77% der Stimulationen mit 40 Hz Traumklarheit vorgelegen hätte. Die zum Missverstehen optimal geeignete Darstellung der Studienergebnisse sorgte nämlich nicht nur unter wissenschaftsfernen Klarträumern für diese falsche Annahme,.

Wegen dieser Definition wurden die Ergebnisse der Studie teils heftig kritisiert. Würde man im allgemeinen Sprachgebrauch Träume mit so einer Beurteilung als Klarträume bezeichnen?

Natürlich interessiert uns die Meinung der Wissenschaftler, die die Studie durchgeführt haben, dazu. Vielleicht gab es ja Gründe für diese Definition, die uns bisher verborgen geblieben sind. Aus der Vergangenheit wussten wir schon, dass Frau Dr. Voss E-Mails von interessierten Hobby-Klarträumern beantwortet. Wir haben Frau Dr. Voss also angeschrieben und um ihre Darstellung gebeten. Nach einigen E-Mails in beide Richtungen sind wir jedoch nicht klüger als am Anfang.

Zu Ihren Fragen inhaltlicher Art: Wir gehen davon aus, dass es nicht "den Klartraum" gibt. Das, was wir für unsere wissenschaftlichen Studien als Klartraum definieren, sind quantitative Ausschläge auf der Bewusstseinsebene zu den Qualitäten Dissoziation, Kontrolle und Einsicht.

Einen Hobby-Klarträumer wird das nicht begeistern. Der oder die Hobby-Klarträumer/in will in der Regel Kontrolle über die Traumhandlung erleben und geht dafür über den Umweg der luziden Einsicht, weil sich Kontrolle eben über die Einsicht leichter erreichen lässt. Einsicht ist sozusagen ein guter Einstieg in den Kontrolltraum.

Der Mail-Austausch endete mit der Bitte, die Studie noch einmal zu lesen. Offenbar vermutet sie ein Missverständnis, das weder wir, noch irgendjemand anderes, mit dem wir über die Studie gesprochen haben, erkennen kann.

Auch Jay von Lucid Sage hat in der Vergangenheit versucht, die Kritik an der Studie in persönlichem Kontakt mit Frau Voss zu ergründen. Auch er kam zu keinem Ergebnis und hatte nicht den Eindruck, dass seine Kritik ankam. In einem Blogpost hat er ihre Antworten auf seine Fragen veröffentlicht.

Vergleich der Studie von Tadas Stumbrys (tDCS) mit der von Ursula Voss (tACS)

Leider sind diese Studien nur bedingt vergleichbar.
  • Es wurden in der tDCS-Studie sowohl erfahrene Klarträumer als auch nicht klar träumende Versuchspersonen verglichen. Das hat Auswirkungen auf die Streuung der Werte für die Klarheit in Nächten ohne Stimulation und somit auf die Effektstärke.
  • Ebenso zeigte sich, dass Versuchspersonen mit Klartraum-Vorerfahrung deutlich mehr von der Stimulation profitierten.
  • Die Definition von Klarheit / Luzidität ist nicht vergleichbar.
  • Die Wirkung auf die Bewusstheit im Traum wurde bei der tDCS-Studie nicht mit der LuCiD-Scale sondern mit einem anderen Verfahren, dem DLQ questionnaire, erfasst. Diese Zahlenwerte sind ebenfalls nicht vergleichbar.
  • In beiden Studien wurden die Gehirne der Versuchspersonen unterschiedlich lange stimuliert.
  • Die verwendete Stromstärke war bei der tDCS-Studie viermal so hoch wie bei der tACS-Studie.
  • Die Anzahl und Anordnung der Stimulations-Elektroden war unterschiedlich.

Beide Studien zeigten, dass sich die Metakognition und die Bewusstheit im Traum durch eine elektrische Stimulation des Gehirns verbessern lassen. Rein wissenschaftlich ist der Erkenntnisgewinn bedeutend.

Im Hinblick auf die tACS-Studie ist noch anzumerken, dass aus Gründen der Vergleichbarkeit nur ‘naive Subjects’, also Testpersonen, die noch nie von Klarträumen gehört haben, an der Untersuchung teilgenommen haben. Möglicherweise hätten in diesem Versuchsaufbau bereits erfahrene Klarträumer mehr profitiert.

Die Langzeitwirkung sowohl der 40-Hz-Stimulation als auch der Gleichstromstimulation wurden nicht untersucht. Deshalb sind auch Risiken und Effekte bei Langzeitanwendung noch unzureichend bekannt.

Fazit

Bei all der Kritik an der Studie möchten wir nicht vergessen, welchen Wert ihre Ergebnisse für die Klartraumforschung haben. Vor der teilweise fragwürdigen statischen Auswertung sind die gesammelten Daten nicht zu verachten und die Erkenntnis, dass eine Wechselstromstimulation des Hirns dessen Aktivität beeinflussen und anscheinend sogar Trauminhalte in eine gewünschte Richtung lenken kann, nicht zu unterschätzen. Jedoch ist die Darstellung, die Studie habe gezeigt, dass tACS den Bewusstseinszustand verändern könnte, aus unserer Sicht auf jeden Fall zu hoch gegriffen.

Wir verstehen, dass für wissenschaftliche Untersuchungen eine Definition eines Klartraums in einem Satz, wie sie unter Hobbyisten üblich ist, nicht immer zufriedenstellend ist, da sie Fälle zulässt, die nicht eindeutig zugeordnet werden kann oder von unterschiedlichen Personen unterschiedlich zugeordnet wird. Es ist also richtig, die verschiedenen Aspekte, die zu Klarträumen gehören können, in Werten zu erfassen, die vergleichbar und statistisch auswertbar sind. Dr. Voss et al. haben hier mit der LuCiD-Skala einen guten Vorstoß gemacht. Wir würden uns freuen, wenn sich diese in der Klartraumforschung etablieren würde.

In der hier überwiegend behandelten tACS-Studie wurden allerdings für die Auswertung mehrere fragwürdige Entscheidungen getroffen. Die Herkunft der verwendeten Definition eines Klartraums ist nicht nachvollziehbar, die Beweggründe nicht eindeutig. Die statistische Abgrenzung wird den aus in der Vergangenheit gesammelten Daten gewonnenen Erkenntnissen nicht gerecht.

Im zweiten Teil dieses Artikels werden wir Praxiserfahrungen, Versuche von Hobby-Forschern und kommerzielle tACS-Geräte für Konsumenten, die für den Einsatz als Klartraum-Unterstützung beworben werden, betrachten.

Siehe auch:

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One in three

I'd just like to repeat a point that I had made in a podcast once, because I think people trying to have lucid dreams tend to overlook that: If you sleep 8 hours a day, the chance that you are dreaming at any given point in times is 1 in 3. That's not bad. Getting the habit of questioning whether you are awake or sleeping right now into your mind really is the most important thing for someone starting out as an oneironaut. If you haven't stopped and taken some time to question your current state upon reading the first sentence on this entry, that is something you still have to realise. "Any given point in time" includes "now". Of course you knew that already. But are you questioning reality based on the fact? … One in three.

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Ergebnisse der Umfrage zu Luziden Träumen (2014)

Dieser Post erschien ursprünglich auf www.blucid.de

An English version of this post is available here.

In der zweiten Jahreshälfte von 2014 wurde auf BLucid zum ersten mal eine Umfrage durchgeführt. Es sollten ein paar grundlegende Fragen, wie die nach der Dauer und Häufigkeit von Klarträumen und nach beliebten Tätigkeiten in Klarträumen beantwortet werden. Die Umfrage wurde bereits 2004 von Daniel Erlacher auf klartraum.de durchgeführt. Die Ergebnisse der damaligen Umfrage können hier eingesehen werden. Es folgt die Auswertung der Umfrage von 2014.

Sollten an irgendeiner Stelle Unklarheiten bestehen, ingeressante Grafiken fehlen oder sonstige Fragen aufkommen, dann schreib doch einen Kommentar oder eine E-Mail.

Der Fragebogen

Zur Neuauflage der Umfrage wurden folgende Änderungen am Fragebogen vorgenommen:

  • Der Frage nach dem Geschlecht wurde die Antwortmöglichkeit "sonstiges" hinzugefügt.
  • In Frage 8 ("Wie sind Ihre luziden Träume überwiegend entstanden?") wurde das Wort "überwiegend" eingefügt.
  • Für Frage 13 ("Schätzen Sie in Prozentangaben, in welchem der beiden Zustände Sie sich für gewöhnlich während Ihrer luziden Träume befinden.") wurde anstelle von zwei Eingabefeldern ein Schiebebalken eingesetzt, um zu verhindern, dass Angaben gemacht werden, die addiert weniger oder mehr als 100% ergeben.
  • Die E-Mail-Adresse wurde nicht als Teil der Umfrage abgefragt.
  • Alle anderen Felder waren Pflichtfelder.
  • Fragen, die nur zu beantworten waren, wenn in vorhergehenden Fragen bestimmte Antworten gegeben wurden, wurden nur angezeigt, wenn sie zutrafen.
  • Der Fragebogen wurde auf vier Seiten aufgeteilt.
  • Der Fragebogen wurde ins Englische übersetzt. Die Englische Version war parallel zur deutschen online und enthielt zusätzlich die Frage nach dem Aufenthalts-Land des Befragten.

Der Fragebogen kann hier herunter geladen werden: Deutsch, Englisch

Verbreitung

Der Fragebogen war vom 4.7.2014 bis zum 10.1.2015 online. Die Umfrage wurde auf verschiedenen Webseiten und Weblogs und in Webforen mit inhaltlichem Bezug zum Thema Klarträume beworben, insbesondere in den Communities www.klartraumforum.de und www.reddit.com/r/LucidDreaming und auf www.klartraum.de. Von den eingegangenen Antworten gehen wahrscheinlich ca. 67 % (mindestens 39 %) auf Posts auf Reddit zurück, von denen einer dort etwa zwei Monate lang "stickied" (oben angeheftet) war.

Auswertung

Ein direkter Vergleich der Umfrageergebnisse mit den Ergebnissen von 2004 ist nicht sinnvoll, da die Fragebögen auf unterschiedlichen Wegen verbreitet wurden. Ohnehin handelt es sich bei den Teilnehmern beider Umfragen nicht um repräsentative Stichproben.

Insgesamt wurde die Umfrage 1021 mal vollständig ausgefüllt. Für die Auswertung wurden 2 Antworten ignoriert, in denen alle Textfelder mit zufälligen Zeichenfolgen ausgefüllt wurden. Für die Auswertung der einzelnen Fragen wurden ggf. weitere Antworten ausgeschlossen, die entsprechend kenntlich gemacht wurden (z.B. "k.A." eingegeben). Die Gesamtzahl ist jeweils in Klammern angegeben.

Angaben zur Person

Die Altersspanne reichte von 11 bis 66 Jahren. Der Altersdurchschnitt betrug 21 Jahre. Das durchschnittliche Alter derer, die bereits einen luziden Traum erlebt haben, betrug 22 Jahre. Mehr als die Hälfte der Antwortenden war zwischen 15 und 19 Jahre alt.

Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

74,78 % der Befragten gaben an, männlich zu sein, 23,65 % weiblich. 1,57 % wählten sonstiges. Die Mehrheit männlicher Teilnehmer lässt sich dadurch erklären, dass die Umfrage stark auf Webseiten mit überwiegend männlichen Lesern verbreitet wurde (Demographie von Reddit-Benutzern).

Chart of the data presented in the paragraph above

Von denen, die ihre aktuelle Tätigkeit angegeben haben (907) waren etwa die Hälfte Schüler und Studierende und die Hälfte arbeitend. Unter denen, die einen Beruf oder Studiengang angegeben haben (525) sind Berufe im IT-Bereich auffallend häufig (ca. 20 %). Auch das lässt sich durch die starke Verbreitung der Umfrage auf Reddit erklären.

Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

Der deutschsprachige Fragebogen wurde 253 mal beantwortet. Von den 766 Antworten des englischsprachigen Fragebogens war die überragende Mehrheit (55,35 %, 393 Nennungen) aus den USA. Die folgende Grafik stellt die Länderverteilung ohne den USA dar.

Chart of the data presented in the paragraph above

Allgemeine Fragen zum Träumen

In diesem Abschnitt wurden allgemeine Fragen über Träume und ihre Häufigkeit gestellt. Die jeweiligen Fragen sind in der untenstehenden Tabelle zu sehen. Die Skalen der Fragen in diesem Abschnitt wurden folgendermaßen umkodiert, um Angaben über die Häufigkeit pro Woche bzw. Monat machen zu können (nach Erlacher & Schredl, 2004).

Traumerinnerungshäufigkeit:

  • fast jeden Morgen: 6,5
  • mehrmals die Woche: 3,5
  • etwa einmal die Woche: 1
  • 2-3 mal im Monat: 0,625
  • etwa einmal im Monat: 0,25
  • weniger als einmal im Monat: 0,125
  • gar nicht: 0
  • Alle anderen Fragen:

  • mehrmals die Woche: 18
  • etwa einmal die Woche: 4
  • 2-3 mal im Monat: 2,5
  • etwa einmal im Monat: 1
  • etwa 2-4 mal im Jahr: 0,25
  • etwa einmal im Jahr: 0,083
  • weniger als einmal im Jahr: 0,042
  • nie: 0
  •  

    Frage Mittelwert
    Wie oft erinnern Sie sich in letzter Zeit (einige Monate) an Ihre Träume? 3,79 ± 2,31 pro Woche
    Haben Sie in letzter Zeit (einige Monate) Albträume gehabt? 1,15 ± 2,93 pro Monat
    Wie oft beeinflussen Träume Ihre Stimmung/Laune während des Tages? 3,66 ± 5,71 pro Monat
    Wie oft bekommen Sie durch Ihre Träume kreative Ideen? 1,77 ± 4,12 pro Monat
    Wie häufig treten bei Ihnen so genannte luzide Träume auf? 2,88 ± 5,38 pro Monat
    Chart of the data presented in the paragraph above

    Die durchschnittliche Traumerinnerung für Befragte des jeweiligen Alters ist in der folgenden Grafik in blau dargestellt. Die schwarze Linie wurde von einer Umfrageteilnehmerin gewünscht und zeigt den gleitenden Durchschnitt 5. Ordnung. Die Schwankungen im höheren Alter sind vermutlich durch die relativ geringe Teilnahme an der Umfrage von Menschen im entsprechenden Alter zu erklären.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Fragen zum luziden Träumen

    Für luzide Träume wurde folgende Definition angeführt: Beim luziden Träumen ist man sich während des Traumes bewusst, dass man träumt. So kann es sein, dass man bewusst aufwachen oder die Handlungen aktiv beeinflussen kann, oder das Geschehen mit diesem Bewusstsein passiv beobachtet.

    Die Begriffe luzider Traum und Klartraum werden in diesem Text synonym verwendet.

    Klartraum-Häufigkeit

    242 Befragte gaben an, keine Klarträume zu erleben. Von den verbleibenden 777 Befragten waren 64,48 % häufige Klarträumer (nach Snyder & Gackenbach, 1988: ein Klartraum im Monat oder häufiger; 50,83 % inklusive der Nicht-Klarträumer). Die Traumerinnerungshäfigkeit war unter den häufigen Klarträumern deutlich größer als unter den nicht-häufigen.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Klartraum-Entstehung

    Die Mehrheit (57,9 %) gab an, dass ihre luziden Träume überwiegend spontan entstanden. Bei 38,2 % führte üblicherweise ein willentliches Training zu luziden Träumen und 3,9 % erlebten Klarträume üblicherweise im Zuge einer angewandten Entspannungstechnik. Der erste luzide Traum entstand für die meisten durch das Anwenden einer Technik (34,5 %) oder spontan (30,5 %).

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Das mittlere Alter, in dem der erste luzide Traum auftrat lag bei 14,61 Jahren ± 1,73 (n = 766). Mehr als die Hälfte der Befragten (62,4 %) erlebte ihren erste luziden Traum im Alter von 11 bis 20 Jahren. Fast die Hälfte (48,7 %) hatte ihren ersten luziden Traum vor nicht mehr als 3 Jahren. Das lässt vermuten, dass entweder die meisten, die sich mit luziden Träumen beschäftigen und das regelmäßige luzide Träumen lernen wollen, nach relativ kurzer Zeit die intensive Beschäftigung mit dem Thema aufgeben oder sich zumindestens von der Online-Community lösen oder aber die Beschäftigung mit dem Thema in den letzten Jahren deutlich größere Verbreitung gefunden hat.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Klartraum-Länge

    Die mittlere geschätzte Dauer der luziden Träume lag bei 14,29 Minuten ± 18,36 (n = 746). Dabei bezogen sich die Befragten im Durchschnitt auf 20 ± 9,77 luzide Träume, wobei Ausreißer mit 500 luziden Träumen und mehr nicht berücksichtigt wurden (n = 735). Es ist deutlich zu erkennen, dass häufiges Auftreten von luziden Träumen auch mit längeren luziden Träumen einhergeht. Im Vergleich träumen häufige luzide Träumer ca. 7,8 Minuten länger bewusst als nicht-häufige luzide Träumer. Es zeigt sich, dass die Länge der luziden Träume mit viel Erfahrung (50 Klarträume und mehr) deutlich ansteigt. Zwischen der Zeit seit dem ersten luziden Traum und der Klartraum-Länge ist der Zusammenhang weniger deutlich.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Luzides Träumen und Kontrolle

    Die Befragten wurden gebeten, zu schätzen, wie viel Prozent ihrer luziden Träume nach folgender Einordnung passive oder aktive luzide Träume sind.

    Passiv: Man versucht, den Traum "weiterlaufen" zu lassen und verhält sich so, als ob man gar nicht zur Erkenntnis des Traumzustandes gelangt wäre. Aktiv: Man setzt sich nach dem Erkennen des Traumzustandes spontan neue Handlungsziele und führt diese aus (z.B. fliegen, Traumcharaktere ansprechen, etc.).

    Luzide Träume, in denen nach der Traumerkenntnis spontan einem veränderten Traumverlauf nachgegangen wird, waren demnach häufiger (58,52 %) als solche, in denen sich der Träumer passiv verhielt.

    Chart of the data presented in the paragraph above

    Es wurde gefragt, ob sich die Klarträumenden bisher etwas im Wachen vorgenommen hatten, das sie im Klartraum durchführen wollten. Die Mehrheit der Befragten (68,34 %) bejahte diese Frage, wobei sich häufige luzide Träumer deutlich häufiger etwas für ihre Träume vornehmen als nicht-häufige luzide Träumer. Im Durchschnitt haben die Befragten, die schon einmal versucht haben, in einem luziden Traum etwas durchzuführen, das sie sich vorher im Wachleben vorgenommen haben, 19,68 ± 10,03 Versuche unternommen (n = 523). Im Fragebogen wurde nicht unterschieden zwischen "sich etwas vornehmen" und "versuchen, etwas durchzuführen".

    Chart of the data presented in the paragraph above
    Nicht-häufige luzide Träumer Häufige luzide Träumer Gesamt
    Kein Vorsatz 130 116 246
    Vorsatz 146 385 531
    Gesamt 276 501 777
    Chart of the data presented in the paragraph above

    Es wurden 1829 Tätigkeiten genannt (Mehrfachnennungen in der selben Antwort nur einfach gezählt), die sich die befragten Träumer im Wachen vorgenommen haben, um sie in einem zukünftigen Klartraum auszuführen. Die Tätigkeiten wurden in 6 Kategorien eingeteilt:

  • Unmögliche Handlungen: Tätigkeiten, die im Wachen z.B. aufgrund der Physik nicht durchgeführt werden können
  • Interaktion: Handlungen zur Interaktion mit dem Traum, Traumcharakteren oder anderen Traumelementen
  • Alltägliche Handlungen: Tätigkeiten, die auch im Wachen durchgeführt werden können und werden
  • Traumbezogene Handlungen: Handlungen, die mit dem Erleben des Traums, von zukünftigen Träumen oder von Träumen aus der Vergangenheit in Zusammenhang stehen
  • Körperbezogene Handlungen: Handlungen, bei denen Körperbewegungen im Vordergrund stehen oder die sonstwie mit dem Körpergefühl zu tun haben
  • Sonstige Handlungen
  • Die mit Abstand am meisten genannte Tätigkeit war das Fliegen (20,87 % aller Nennungen). In der folgenden Tabelle sind Tätigkeiten, die nur ein mal genannt wurden, nicht aufgeführt.

    Kategorien (Nennungen) Genannte Tätigkeiten (Nennungen)
    Unmögliche Handlungen (863) Fliegen (382), An einen Ort reisen (60), Teleportieren/Ort ändern (49), Durch einen festen Gegenstand bewegen (43), Magie oder Superkraft ausüben (38), Etwas erscheinen lassen (36), Jemanden erscheinen lassen (29), Sich verwandeln (29), Umgebung/Szenerie ändern (24), Telekinese (23), Elemente kontrollieren (Feuer oder Wasser) (18), Unter Wasser atmen (16), Film-/Serien-/Videospiel-Szene nachspielen (15), Jemand oder etwas anderes sein/anders sein (13), Zeitreisen (10), AKE (8), Wetter beeinflussen (8), Zeit beeinflussen (8), Eigene Größe ändern (7), Ins Weltall fliegen (6), Etwas verwandeln/verformen (5), Schweben (4), Sich selbst treffen (3), Zoom-Blick (3), Ereignis wiedererleben (2), Etwas zum Leben erwecken (2), Jemanden verwandeln (2), Portal erzeugen (3), Schwerkraft verändern (2), Unsichtbar sein (2)
    Interaktion (466) Sex (149), Mit jemandem reden (121), Jemanden treffen (79), Mit sich selbst/dem Unterbewusstsein reden (26), Frage(n) stellen (24), Kämpfen (23), Traumcharakteren sagen, dass sie Teil eines Traums sind (9), Jemanden küssen (8), Morden (7), Jemandem Schaden zufügen (5), Flirten (2), Jemanden beobachten (2), Menschen steuern (2), Telepatie (2)
    Alltägliche Handlungen (245) Etwas essen (25), Etwas (an)sehen (19), Etwas trainieren/üben (15), Etwas schaffen/bauen (13), Etwas anfassen/fühlen (11), Meditieren (11), Lesen (10), Musik machen/Musikinstrument spielen (10), Sich selbst sehen/In den Spiegel sehen (10), Etwas lernen (7), Etwas zerstören (7), Sprechen (7), Informationen erlangen (6), Rechnen (6), Etwas finden (5), Etwas trinken (5), Problem lösen (5), Fremde Sprache sprechen (4), Motorrad fahren (4), Musik hören (4), Schreiben (4), Schreien (3), Sich an etwas erinnern (3), Singen (3), Durch eine Tür gehen (2), Etwas designen/entwerfen (2), Fahrrad fahren (2), Nackt herumlaufen (2), Puzzle lösen (2), Ruhig bleiben (2), Tier streicheln (2)
    Traumbezogene Handlungen (134) Realitätstest durchführen/ausprobieren (26), Traum(umgebung) untersuchen/erforschen (18), Alptraum bekämpfen (16), Traum stabilisieren/klar bleiben (16), Vergangenen Traum wiedererleben (10), Traumumgebung beeinflussen (9), Aufwachen (8), Klarheit erhöhen (8), Traumhelfer finden (8), Experiment durchführen (6), Verhindern, dass Traumcharaktere verschwinden (2)
    Körperbezogene Handlungen (65) Sportliche Betätigung (21), Rennen (16), Springen (8), Freien Fall erleben (5), Schwimmen oder tauchen (5), Aus dem Fenster springen (3), Drache oder anderes Tier reiten (3), Sich selbst verletzen (3)
    Sonstige Handlungen (56) Kunst schaffen (13), Angst überwinden (8), Ein Abenteuer erleben (7), Heilen (7), Schusswaffe abfeuern (3), Selbstmord begehen (3), Chaos verursachen (2), Mit den Sinnen experimentieren (2)
    Chart of the data presented in the paragraph above

    Die Umfrageteilnehmer wurden gebeten zu schätzen, in wie viel Prozent ihrer luziden Träume sie sich an ihren Vorsatz erinnern können und in wie viel Prozent dieser Fälle sie die geplante Handlung durchführen können. 67,89 % der Versuche, im luziden Traum etwas durchzuführen werden erinnert. 67,22 % der erinnerten Vorsätze werden erfolgreich durchgeführt.

    In der folgenden Tabelle sind die genannten Hindernisse aufgeführt, die dazu führten, dass geplante Handlungen nicht durchgeführt werden konnten ("Nennen Sie Gründe, wenn Sie ihre Ziele im luziden Traum nicht durchsetzen konnten (z.B. frühzeitiges Erwachen, Traum lässt es nicht zu, etc.)."). Die Hindernisse wurden in 5 Kategorien eingeteilt:

  • Hindernis vom Traum: Die Traumsituation ließ ein Durchführen der geplanten Handlung nicht zu oder der Traum hat sich aktiv dagegen gewehrt.
  • Erwachen: Der Träumer ist aufgewacht, bevor die geplante Handlung durchgeführt werden konnte.
  • Mentale Hindernisse: Der Träumer sah oder fühlte sich nicht in der Lage, die geplante Handlung durchzuführen.
  • Problem mit Luzidität: Die Klarheit ging verloren oder reichte nicht aus, um die geplante Handlung durchzuführen.
  • Sonstige Hindernisse
  • Das mit Abstand häufigste Hindernis für Klarträumer ist das frühzeitige Erwachen. Gründe, die nur ein mal genannt wurden, sind hier nicht aufgeführt.

    Für die Hindernisse und die geplanten Tätigekeiten gilt: Die Fragestellung beinhaltete Beispiele (fliegen, Trauncharaktere ansprechen; frühzeitiges Erwachen, Traum lässt es nicht zu), was dazu geführt haben könnte, dass diese Tätigkeiten und Hindernisse leichter eingefallen und deshalb häufiger genannt wurden. 3 der 4 Beispiele sind die meistgenannten Antworten. Die genannten Tätigkeiten und Hindernisse hätten auch anders zusammengefasst und kategorisiert werden können. Manche Nennungen beschreiben eher die Motivation für eine Tätigkeit als andere, die die reine Handlung beschreiben. Manche Nennungen sind ausführlicher, während andere nur eine Kategorie angeben (z.B. "Magie"). Da es sich bei den Antworten um unterschiedlichste Text-Antworten handelt und hier nur ein Überblick gegeben werden soll, ist ein direkter Vergleich einzelner Antworten in ihrer Häufigkeit nicht möglich.

    Kategorien (Nennungen) Genannte Hindernisse (Nennungen)
    Hindernis vom Traum (337) Traum lässt es nicht zu (133), Funktioniert nicht/nichts passiert (52), Ablenkung (50), Traum endete oder Falsches Erwachen (31), Traum verläuft anders (27), Traumcharakter behindert es (22), Verhindernde Traum-Physik (12), Traum behindert es (6), Gestorben (3)
    Erwachen (314) Frühzeitiges Erwachen (307), Geweckt werden (7)
    Mentale Hindernisse (189) Starkes Gefühl/starke Emotion (53), Nicht (richtig) erinnert (43), Mangel an Motivation/Etwas anderes war interessanter (34), Zweifel/Mangel an Selbstvertrauen (33), Mangel an Konzentration (12), Mangel an Fantasie/wusste nicht, wie (8), Mentale Blockade (4)
    Problem mit Luzidität (170) Mangel an Kontrolle (63), Klarheit verloren (60), Mangel an Klarheit (24), Traum war instabil (23)
    Sonstige Hindernisse (50) Anderes Ergebnis/Mit Ergebnis unzufrieden (19), Problem mit Wahrnehmung (13), Eingeschränkte oder keine Bewegung möglich (9), Falsche Herangehensweise (5), Zu tiefer Schlaf (3)
    Chart of the data presented in the paragraph above
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    Results of the survey on lucid dreams (2014)

    Dieser Post erschien ursprünglich auf www.blucid.de

    Eine deutsche Version dieses Posts ist hier zu finden.

    During the second half of 2014 the first survey on BLucid was conducted. The goal was to answer some basic questions, like the length and frequency of lucid dreams and what activities are common in lucid dreams. The survey was first conducted by Daniel Erlacher in 2004 on klartraum.de (in German). The results of the 2004 survey can be found here (German).

    The Questionnaire

    For the reissue of the survey, the following changes were made to the questionnaire:

    • On the gender question the option "other" was added.
    • In Question 8 ("How did your lucid dreams largely occur?") the word "largely" was added.
    • For Question 13 ("Estimate in percentage which of the two states you are usually in when you have a lucid dream.") instead of two input fields a slider was used to prevent answers that would add up to more or less than 100 %.
    • The e-mail address was not requested as part of the survey.
    • All other fields were mandatory.
    • Questions that only had to be answered if certain answers were given in previous questions were only displayes if applicable.
    • The questionnaire was divided into four pages.
    • The questionnaire was translated to English. The English version was online simultaneously to the German version and additionally contained a question for the country of the questionee.

    A screenshot of the questionnaire can be downloaded here: German, English

    Dissemination

    The questionnaire was online from 4.7.2014 to 10.1.2015. The survey was promoted on different lucid dreaming related websites, blogs and webforums, especially in the communities www.klartraumforum.de (German) and www.reddit.com/r/LucidDreaming. Ca. 67 % of all answers were likely from readers of Reddit posts (at least 39 %), of which one was "stickied" for about two months.

    Analysis

    A direct comparison with the survey results of 2004 is not reasonable because the two questionnaires were disseminated differently. Participants in both surveys were not representative samples anyway.

    In total the survey received 1021 complete answers. Two answers were ignored for the analysis because all input fields have been filled with random characters. For the analysis of the individual questions more answers were excluded when marked accordingly (e.g. entered "n/s"). In these cases the total is stated in brackets.

    Personal Data

    The age ranged from 11 to 66 years. The mean age was 21 years. The mean age of those who had a lucid dream at least once was 22 years. More than half of the respondents was between 15 and 19 years old.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    74.78 % of the respondents stated to be male, 23.65 % to be female. 1.57 % chose other. The majority of male participants can be accounted for by the fact that the survey was distributed strongly on websites with predominantly male readers (demography of Reddit users).

    Chart of the data presented in the paragraph above

    Of those who stated their current occupation (907) about half were students and half were working. Among those who stated their profession (525) professions in IT were noticeably frequent (ca. 20 %). This too can be accounted for by the strong distribution of the survey on Reddit.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    The German questionnaire was answered 253 times. Of the 766 answers to the English questionnaire the overwhelming majority (55.35 %, 393 occurances) was from the USA. The following chart shows the distribution of countries without the USA.

    Chart of the data presented in the paragraph above

    General Questions on Dreams

    In this section general questions about dreams and their frequency were asked. The questions can be seen in the table below. The scales were recoded according to the following map in order to obtain units in frequency per week respectively month (cf. Erlacher & Schredl, 2004)).

    Dream recall frequency:

  • almost every morning: 6.5
  • several times a week: 3.5
  • about once a week: 1
  • 2-3 times a month: 0.625
  • about once a month: 0.25
  • less than once a month: 0.125
  • never: 0
  • All other questions:

  • several times a week: 18
  • about once a week: 4
  • 2-3 times a month: 2.5
  • about once a month: 1
  • about 2-4 times a year: 0.25
  • about once a year: 0.083
  • less than once a year: 0.042
  • never: 0
  •  

    Question Mean Value
    How often do you remember your dreams recently (several months)? 3.79 ± 2.31 per week
    Did you have nightmares recently (several months)? 1.15 ± 2.93 per month
    How often do dreams affect your mood during the day? 3.66 ± 5.71 per month
    How often do you get creative ideas from your dreams? 1.77 ± 4.12 per month
    How often do lucid dreams occur for you? 2.88 ± 5.38 per month
    Chart of the data presented in the paragraph above

    The mean dream recall frequency of the respondents is shown in the following chart in blue. The black line shows the fifth-order moving average. The variations in the older ages are supposedly due to the small number of respondents of the respective age.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Questions on Lucid Dreams

    The following definition of lucid dreams was used: In a lucid dream one is aware that one is dreaming, while dreaming. Thus it may be possible to wake up intentionally, to influence the plot actively or to observe the happenings passively.

    Lucid Dream Frequency

    242 of the respondents stated that they do not experience lucid dreams. Of the remaining 777 respondents 64.48 % were frequent lucid dreamers (cf. Snyder & Gackenbach, 1988: one lucid dream per month or more; 50.83 % including non-frequent lucid dreamers). The dream recall frequency was greater among frequent lucid dreamers than among non-frequent lucid dreamers.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Emergence of Lucid Dreams

    The Majority (57.9 %) stated that their lucid dreams largely occured spontaneously. For 38.2 % lucid dreams largely occured through deliberate training and 3.9 % experienced lucid dreams largely in the course of an applied relaxation technique. The first lucid dream occured for most through application of a technique (34.5 %) or spontaneously (30.5 %).

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    The mean age of occurance of the first lucid dream was 14.61 years ± 1.73 (n = 766). More than half of the respondents (62.4 %) experienced their first lucid dream at an age of 11 to 20 years. Almost half (48.7 %) had their first lucid dream less than three years ago.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Lucid Dream Length

    The mean estimated length of lucid dreams was 14.29 minutes ± 18.36 (n = 746). Respondents referred on average to 20 ± 9.77 lucid dreams, whereby anomalies of 500 lucid dreams and more were ignored (n = 735). It is obvious that those with frequent lucid dreams also have longer lucid dreams. Frequent lucid dreamers dream consciously ca. 7.8 minutes longer compared to non-frequent lucid dreamers. It appears that the length of lucid dreams increases substantially with a lot of experience (50 lucid dreams and more). Between the time since the first lucid dream and the lucid dream length the connection is not as obvious.

    Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above Chart of the data presented in the paragraph above

    Lucid Dreams and Control

    Participants were asked to estimate how much percent of their lucid dreams are active and how many are passive according to the following classification.

    Passive: You try to let the dream proceed and act as if you did not come to the realization of your dream state. Active: After becoming lucid you spontaneously set yourself new tasks and put them into action.

    Lucid dreams in which the dreamer sets new tasks spontaneously after becoming lucid were more frequent (58.52 %) than those in which the dreamer acts passively.

    Chart of the data presented in the paragraph above

    It was asked whether the lucid dreamers had ever tried to do something in a lucid dream that they had planned while awake. The majority of respondents (68.34 %) answered in the affirmative, whereby frequent lucid dreamers plan to do something much more often than non-frequent lucid dreamers. On average the respondents that have planned to do something in a lucid dream that they have planned in waking life have undertaken 19.68 ± 10.03 attempts (n = 523).

    Chart of the data presented in the paragraph above
    Non-frequent lucid dreamer Frequent lucid dreamer Total
    No intent 130 116 246
    Intent 146 385 531
    Total 276 501 777
    Chart of the data presented in the paragraph above

    1829 tasks have been stated, that dreamers have planned while awake to perform in a lucid dream. The actions have been divided into six categories:

  • Impossible Actions: Tasks that can not be performed in waking, e.g. due to physics
  • Interaction: Actions to interact with the dream, dream characters or other dream elements
  • Everyday Actions: Tasks that can be and are performed in waking as well
  • Dream-related Actions: Actions that are related to the experience of the dream or of past or future dreams
  • Body-related Actions: Actions that have to do with body movement or the physical feeling
  • Other Actions
  • The by far most frequent answer was flying (20.87 % of all occurrences). In the following table tasks that have only been mentioned once are not listed.

    Categories (Occurrences) Stated Actions (Occurrences)
    Impossible Actions (863) fly (382), travel somewhere (60), teleport/change location (49), walk/pass through object (43), do magic/super power (38), make something appear (36), make someone appear (29), shapeshift (29), change envirement/dream scenary (24), telekinesis (23), control elements (fire and/or water) (18), bereath underwater (16), reenact movie/TV/video game scene (15), be someone or something else/be differently (13), time travel (10), OOBE (8), manipulate weather (8), manipulate time (8), change own size (7), fly to space (6), morph/transform something (5), float (4), meet self (3), zoom-view (3), relive event (2), bring something to live (2), transform someone (2), create portal (3), change gravity (2), be invisible (2)
    Interaction (466) Sex (149), talk to somebody (121), meet somebody (79), talk to self/subconscious (26), ask question(s) (24), fight (23), tell dream character they are part of a dream (9), kiss somebody (8), murder (7), harm somebody (5), flirt (2), observe someone (2), control people (2), telepathy (2)
    Everyday Actions (245) eat something (25), look at something (19), train/practice/rehearse something (15), create/build something (13), feel something/touch something (11), meditate (11), read (10), make music/play musical instrument (10), view self/look into mirror (10), learn something (7), destroy something (7), speak (7), gain information (6), do math (6), find something (5), drink something (5), solve problem (5), speak foreign language (4), motorbike (4), listen to music (4), write (4), scream (3), recall something (3), sing (3), walk through door (2), design something (2), ride bike (2), walk around naked (2), solve puzzle (2), stay calm (2), pet animal (2)
    Dream-related Actions (134) prerform reality check (26), explore/research dream (18), end nightmare (16), stabilize/stay lucid (16), revisit dream (10), manipulate dream envirenment (9), wake up (8), increase lucidity (8), find dream guide (8), conduct experiment (6), prevent dream characters from disappearing (2)
    Body-related Actions (65) sport (21), run (16), jump (8), free fall (5), swim or dive (5), jump out of window (3), ride animal/dragon (3), hurt self (3)
    Other Actions (56) create art (13), overcome fear (8), have an adventure (7), heal (7), shoot gun (3), suicide (3), cause chaos (2), experiment with senses (2)
    Chart of the data presented in the paragraph above

    The survey participants were asked to estimate in how many percent of the lucid dream they could remember their intent and in how many percont of these cases they could perform the planned action. 67.89 % of the attempts to perform a planned action in a lucid dream were remembered. 67.22 % of the remembered intents were performed successfully.

    In the following table the stated obstacles in performing planned tasks in lucid dreams are listed ("Name reasons why you could not fulfill your tasks in lucid dreams (e.g. premature awakening, dream does not allow it, etc.)."). The obstacles were devided into five catagories:

  • Obstancles from the dream: The dream situation did not allow for fulfilling the task or the dream intervented.
  • Waking: The dreamer woke up before the planned action could be performed.
  • Mental Obstacles: The dreamer felt incapable of performing the planned action.
  • Problem with lucidity: Lucidity was lost or was insufficient to perform the planned action.
  • Other Obstacles
  • The by far most common obstacle for lucid dreamers is waking up prematurely. Reasons that were stated only once are not listed here.

    Notes for the obstacles and planned actions: The questions contained examples (flying, talking to dream characters; premature awakening, dream does not allow it), which could have lead to more of these answeres because they were remembered more easily. 3 of the 4 examples are the most frequently mentioned answers. The actions and obstacles could have been grouped and categorized differently. Some rather describe the motivation behind an action than others, that name only an action. Some answers are more detailed, while others only state a category (e.g. "magic"). Because these answers are very diverse text answers and the tables only give an overview, a direct comparison of the grouped answers is not possible.

    Categories (Occurrences) Stated Obstacles (Occurrences)
    Obstacle from the dream (337) Dream did not allow it (133), Didn't work/Nothing happened (52), Distraction (50), Dream ended or false awakening (31), Dream took a different turn (27), Dream character interfered (22), Preventing dream physics (12), Dream interfered (6), Died (3)
    Awakening (314) Premature awakening (307), Being woken (7)
    Mental obstacles (189) Strong feeling/emotion (53), Didn't recall (correctly) (43), Lack of motivation/Something different was more interesting (34), Doubt/Lack of confidence (33), Lack of concentration (12), Lack of fantasy/Didn't know how (8), Mental blockage (4)
    Problem with lucidity (170) Lack of control (63), Lost lucidity (60), Lack of lucidity (24), Dream was instable (23)
    Other Obstacles (50) Different result/Not satisfied (19), Problem with perception (13), Limited or no movement possible (9), Wrong attempt (5), Too deep sleep (3)
    Chart of the data presented in the paragraph above
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    DIKK (Datenbank für Inspirative Kreativität in Klarträumen)

    Auch nicht mehr auf der BLucid-Webseite abrufbar, weil die Seite ja nicht mehr existiert: Die Datenbank für Inspirative Kreativität in Klarträumen, in der Besucher Ideen eintragen und/oder sich durch zufällig ausgewählte oder aufgelistete Ideen dazu inspirieren lassen konnten, in ihren Klarträumen mal etwas neues auszuprobieren.

    Die Reihenfolge entspricht der Reihenfolge, in der die Ideen submitted wurden. Ja, ich könnte die Ideen hier als einzelne Entries posten. Aber dafür finde ich sie ehrlich gesagt nicht wichtig genug. Nicht dass die anderen Einträge wichtig wären.... najaegal.

    • Fliegen
    • Sex mit Hitler
    • Zusammen mit Sigmund Freud einen eignen Traum deuten
    • Ein Radio einschalten und einen zufälligen Sender einstellen
    • Den Mann im Mond besuchen
    • Zerstörung anrichten
    • Einen Weltkrieg beginnen
    • In eine Tasche oder Schublade greifen und gucken, welche Gegenstände man findet
    • Mit Gedankenkraft Volleyball spielen
    • Das Meer teilen
    • Neue Wohnungs-Gestaltungen und -einrichtungen ausprobieren
    • Feuerbälle aus den Händen schießen
    • urch Wände gehen
    • Sich mit Gegenständen unterhalten
    • Den Weltrekord im Weitsprung brechen
    • Für einen Kurzurlaub an einen Karibikstrand reisen
    • Auf einem Dinosaurier reiten
    • Die Entstehung des Lebens betrachten
    • Hogwarts besuchen (und auf dem Bahnsteig zwischen Gleis 9 und 10 gegen einen Pfahl rennen)
    • Das Holodeck aus Star Trek besuchen
    • Flatland besuchen (eine zweidimensionale oder eindimensionale Welt besuchen)
    • Orte aus Lieblings-Film oder -Serie aufsuchen
    • Kabelsalat und Quatsch mit Soße essen
    • Mit einem 360°-Blick durch die Welt gehen
    • Neue Körperteile wachsen lassen oder einfach haben
    • In einem Vulkan baden
    • Tanzen
    • Nach Problemlösungen oder Ideen fragen (z.B. was man jemandem im Wachen schenken sollte)
    • Geschlechts-Transformation
    • Philosophieren
    • Traumhelfer suchen
    • Eigentlich Tote besuchen
    • Sich klonen
    • Aufwachen
    • Ein Gedicht erfinden und es später im Wachleben aufschreiben
    • Alles in Zeitlupe erleben
    • Pi aufsagen
    • Sich von Albert Einstein die spezielle Realitätstheorie erklären lassen
    • Herausfinden, wo Walter ist
    • Sich in einen First-Person-Shooter hineinversetzen
    • Kontrollieren, was andere Traumcharaktere sagen und tun
    • Wasser in Wein verwandeln
    • Psychotrope Substanzen nehmen
    • Rechenaufgaben lösen
    • Traumcharakteren Denksportaufgaben stellen
    • Erinnerungen wiedererleben
    • Sich mit seinen Ängsten konfrontieren
    • In einer Telekinese-Meisterschaft antreten
    • Den Chef anbrüllen
    • Zeit mit verstorbenen Angehörigen verbringen
    • Sich mit seinem Haustier unterhalten
    • Einen neuen, erfundenen Sinn entdecken
    • Das Essen essen, von dem man seinem echten Körper nicht zu viel geben will
    • In die Rolle eines anderen schlüpfen
    • Sich Bilder aus nicht existenten Farben ansehen
    • Gegen einen Drachen kämpfen
    • Sich selbst überraschen
    • Versuchen, verloren geglaubte Erinnerungen zurückzubekommen
    • Neue Planeten erkunden
    • Verwirrung stiften
    • Einen Atomschlag überleben
    • Sich im Shared Dreaming versuchen
    • Durchdrehen
    • Das Leben in der Steinzeit nacherleben
    • Kleopatra kennenlernen
    • Die erste Mondlandung miterleben
    • Donald Duck fragen, warum er nie eine Hose trägt
    • Neue Realitätstests erfinden und ausprobieren
    • Sich selbst in der Zukunft besuchen und nach der eigenen Vergangenheit befragen
    • Ohne Führerschein Auto fahren
    • Sport treiben
    • Neue Sportart ohne physikalische Gesetze erfinden und darin Meister werden
    • Schwierige und gefährliche Skateboard-Tricks ausprobieren und trainieren
    • Im Zoo das Gehege der Ameisengiraffenkatzen aufsuchen und über die Vielfalt der Fauna staunen
    • Einen Tyrannen stürzen
    • Den Klartraum vor dem Morgen loben
    • Traumcharakteren Streiche spielen
    • Aus den Tiefen der Wikipedia neues Wissen erschließen
    • ich mit fiktiven Figuren unterhalten (aus Romanen, Filmen, Serien)
    • Einer Traumperson einreden, dass sie gerade träumt und man selbst nicht real ist
    • http://blucid.de/ideen besuchen und dort gefundene Ideen im Wachleben hier eintragen
    • Ein Tier töten und wiederbeleben
    • Jesus über sein Leben und was wirklich passiert ist ausfragen
    • Sich von einer Traumperson einen Witz erzählen lassen
    • Einen bevorstehenden Auftritt durchspielen und Bühnenerfahrung sammeln (Rede, Vortrag, Musik, ...)
    • Die Frau im Mond besuchen
    • Mit Paul Tholey Snowboard fahren
    • Mit Paul Tholey die geistigen Fähigkeiten von Traumpersonen besprechen
    • Einer Traumperson einen Heiratsantrag machen
    • Bullet Time
    • Sich von Traumpersonen Fragen stellen lassen und diese beantworten
    • Einen Film produzieren, anwesende Traumpersonen zu Schauspielern machen
    • Ein Lied schreiben
    • Ein Gedicht schreiben
    • Die Welt als Mikrobe erforschen
    • Ein Instrument spielen, das man im wahren Leben nicht spielen kann
    • Nachrichten lesen/hören/schauen
    • Zum Mittelpunkt der Erde reisen
    • Traumpersonen Zaubertricks vorführen
    • Einen Albtraum herbeiführen, dann eintrüben
    • Missliebige Personen mit Traummüll bewerfen
    • Jemandem das Fliegen beibringen
    • Eine Kampfsportart trainieren/ausüben
    • Als neuer Schüler an die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei gehen
    • Sich als Chirurg versuchen
    • Mit 800 km/h über eine Landstraße fahren
    • egen Chuck Norris kämpfen
    • Zusammen mit Stephen LaBerge eine neue Klartrauminduktionstechnik austüfteln
    • Den Traum fragen, wer die Schönste im ganzen Traum ist
    • Als Hund im eigenen Umfeld leben
    • Die Welt aus der Perspektive des eigenen Haustiers beobachten
    • Bungeespringen von der Siduhe-Brücke
    • Aus 100 Metern Höhe ins Meer springen
    • Im Deutschland der 2080er Jahre einen Job suchen
    • Von Traumpersonen verschiedene Antworten auf die Frage, was die Frage zu der Antwort 42 ist, sammeln
    • Ein Rap Battle mit Otto Waalkes antreten
    • Schwimmen gehen
    • Mit einem Metallgegenstand in eine Steckdose greifen
    • Sich andere Sichtweisen auf Dinge zeigen oder erklären lassen
    • Sich an einen unbekannten/zufälligen Ort teleportieren
    • Im eigenen Traumtagebuch lesen um sich an frühere Träume zu erinnern oder sie widerzuerleben
    • Meditieren
    • Die Zeit anhalten
    • Ein Gemälde betreten
    • Eine Blume beleidigen
    • Einen Tsunami testen
    • Voll krass in Klartraumghetto reisen
    • Lachen
    • Rauhputzwände betrachten
    • Farbe beim Trocknen zussehen
    • Sich mit einem Handtuch abtrocknen
    • Dem ganz normalen Tagesablauf nachgehen und so tun als wäre man trüb
    • Ein Laserschwert-Duell mit Darth Vader austragen
    • Den Traum essen
    • Elfen anknabbern
    • Eine tödliche Dosis Zucker zu sich nehmen.
    • intensiv kuscheln
    • Sich von einer Traumperson eine Quest geben lassen, diese ausführen und eine Belohnung kassieren
    • Im Teamspeak über die Bots von Blucid diskutieren
    • Seinen Körper verflüssigen
    • Essen trinken
    • In ein bodenloses Loch springen
    • Einen Baum pflanzen, auf dem Schokoladebonbons wachsen
    • Ein Kilogramm Schnittlauch zum Lachen bringen
    • Einen Schneemann zu Tode erschrecken
    • Mehrstimmig singen
    • Traumhelfer baden
    • Den vorigen Traum als Video ein zweites Mal ansehen, diesmal mit Audiokommentar
    • Mit Badenern in Baden Baden baden
    • Um die Wette baden
    • Ein Schaf bemalen
    • Sich falsche Erinnerungen von vorherigen Klarträumen vorgaukeln und sie "nochmal" durchleben
    • Eine Olympische Disziplin Synchronfliegen veranstalten
    • Einzelne Variablen im Traumquellcode ändern und gucken was passiert
    • Einen riesigen rosa Plüschbären herbeibeschwören
    • Einen unzerstörbaren Kuchen erschaffen, der sogar Atombomben widersteht, aber trotzdem noch essbar ist
    • Traumfiguren Absolution erteilen
    • In ein Konzert gehen
    • Frisuren ausprobieren und an sich selbst betrachten
    • Einschlafen
    • Sich wie ein Kind benehmen
    • Sich vom Gourmet-Experimentalkoch neue Gerichte servieren lassen. Wenn es gefällt, die Zubereitung des Rezepts zeigen lassen.
    • Zen-Zombie-Shooting
    • Mit dem Gehweg schlafen
    • Sex haben und währenddem die Perspektiven tauschen
    • Die Eltern anklagen für alles Schlimme das man durch sie erleben musste
    • Die Heizung bei offenen Fenstern voll aufdrehen, Geld für sinnlose Dinge ausgeben, unachtsam mit wichtigen Geräten umgehen, und dabei Spaß haben
    • n der Schule eine Prüfung ablegen und bloß eine freche Äußerung hinein schreiben; sich auf die empörten Reaktionen freuen
    • ie Tür offen lassen beim Verlassen des Hauses. Optional auch die Kühlschranktür. Später gucken, ob sich was verändert hat.
    • Personen sortieren
    • Einen Esel füttern (z.B. mit einer Mohrrübe)
    • Eine Person treffen, die man im Wachleben nicht treffen kann
    • Der einzige Mensch auf der Erde sein
    • Sich austoben
    • Doofe Traumpersonen hauen
    • Einer Traumperson das Fliegen beibringen
    • Sich mit einer unbekannten Traumperson unterhalten
    • Einen Schwarm Bienen anführen
    • Kein Wort über den Fight Club verlieren
    • Als Nano-Partikel die Nano-Welt erforschen
    • Mit Tieren sprechen
    • Auf einer Autobahn rennen und alle überholen
    • Das Buch deines Lebens aus dem Regal nehmen und darin lesen
    • Jemanden oder etwas nach der Bedeutung des Traums fragen
    • Das Wetter bestimmen
    • Nachsehen, was am Ende des Regenbogens ist
    • Ans Ende der Welt reisen
    • Jemanden Fragen, was der Sinn des Lebens ist
    • Fallschirmspringen
    • Ein Lied komponieren
    • Durch einen Spiegel gehen
    • Gott spielen
    • Ein Buch lesen und so viel wie möglich erinnern und nach dem Aufwachen aufschreiben
    • Sich selbst auseinandernehmen
    • Eine neue Farbe erfinden
    • Eine Fernbedienung fürs Leben finden und benutzen
    • Mit einem Fahrrad Achterbahn fahren
    • Mit Kuscheldecken eingehüllt graziös die tollsten Tricking- Moves ausführen, jeden Windhauch als Kuschel erleben, und zwischen vom Himmel langsam heruntergleitenden Teddys gekonnt tricken, während der ein oder andere von ihnen einen sanft knuddelt
    • Sich verkehrtherum auf einen Ast setzen und die Beine über dem Himmel baumeln lassen
    • Ins Weltall fliegen
    • Etwas neues Essen
    • Auf alle jemals entwickelte Musik zugreifen und sie bei beliebiger Lautstärke hören
    • Eigene Lieder durch bloße Gedanken erschaffen
    • ie Zeit für alles außer sich selbst verlangsamen
    • ie Zeit zurückdrehen
    • Einfach daliegen und nichts tun
    • Ganz viele tolle Ideen bekommen
    • Andere zutexten
    • Sterben
    • Ferne Galaxien erforschen
    • Alchemie ausüben (Gegenstände transmutieren)
    • Jedes Gericht auf der Welt probieren
    • Schicksal spielen
    • Weltberühmt sein
    • Einfach ohne ein Wort verschwinden und nie mehr zurückkehren
    • Nicht aufwachen
    • Teleportieren
    • Auf einem Seil über einen großen Abgrund balancieren
    • en Lehrer oder Chef beschimpfen
    • Mit verstorbenen Personen reden
    • Unter Wasser atmen
    • Über Wasser laufen
    • Sich in einen bestimmten Gegenstand verwandeln
    • Explodieren
    • Eine Traumperson davon überzeugen, dass sie sich in einem Traum befindet
    • Durch eine geschlossene Tür gehen
    • Durch Wände gehen
    • Eine Botschaft in die Wachwelt senden
    • Auf Geräusche aus der Wachwelt achten
    • Nacktfliegen
    • An den Mittelpunkt der Erde reisen
    • Prinzessin Luna fragen, wie sie das mit dem Shared Dreaming macht
    • Die Farbe des Traums ändern
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    Lucid dream induction really is easy when it's not hard.

    Becoming conscious of your dream state while dreaming is in a category in my mind that I call "like stopping smoking". It isn't like stopping smoking in many other ways. But in a way it is similar. There is no obvious requirement in order to achieve one of those goals. You just have to do it and it's done. As far as clearly formulatable instructions go, that's it. Just remember to notice the next time you're dreaming and you'll become aware. The first ever defined, written down and named lucid dream induction technique, based on the research of and published by Stephen LaBerge, is based a great deal on this assumption. MILD (Mnemonic Induction to Lucid Dreaming) is one of the most widely known lucid dream (LD) induction techniques. But it often is condensed so much that it loses most of its important instructions in the most popular online guides. For a complete picture with all the practical exercises the, as it were, original description from the book Exploring the World of Lucid Dreaming (book scan) is still the best introduction and guide to this induction technique and probably always will be.

    I've used many different techniques to induce lucid dreams over in my time. Some with more success, some with less, some without. After a few years of regular practice, I've come to focus on a hand-full of techniques and personal adaptions of published techniques that seemed to help me best achieve my dream goals. Almost everybody who does intense and/or prolonged lucid dream practice seems to get to a point where they find "their" technique(s) or combination(s). That makes sense because people's life's are structured differently and different personalities and preferences presumably make different techniques more successful than others. But no LD induction technique is surefire. Apart from few counterexamples every dreamer wakes up with no new memory of dream lucidity more often than with a new success. It's an ubiquitous subject on every lucid dreaming forum and a inherent part of lucid dreaming practice. Becoming lucid every night is just not a realistic goal for most dreamers, no matter how hard they wish and try.

    A lot could be said (and is said elsewhere) about the best approach and the right mind-set for lucid dream induction. I could write a huge review of different approaches, techniques and practices based on my own experiences. But I don't think that this would be much more helpful than the countless blog entries and forum posts about other dreamer's experiences. They are my experiences. Parts of them may overlap with useful tips that you can find in other posts and guides. But they are as likely to be helpful to you specifically as any other honest, optimistic step-by-step guide on the net, which is usually not at all. I could write a review of scientific studies and what practical instruction one could derive from them that have the highest likelihood of helping a large percentage of lucid dreamers looking for instructions. But such a review wouldn't be huge because the amount of comparable studies on the efficiency of LD induction techniques is tiny. The amount of research on the subject isn't large as it is, especially well-design studies, especially with more than a few participants. And the methodology used differs in almost every single study. That's why I so easily accept the fact that the lucid dreaming community still creates knew "knowledge" almost exclusively based on the sum of many individual anecdotes. The sum differs for everybody, based on what web sites they read and which posts they read and skip. Helpful practices emerge out of repetition of self experiment and the amateurish and biased publications in the form of short forum posts and incomplete and deformed retellings. As with mutations in other areas (with which I struggle to compare these memetic changes), prolific evolution is incredibly rare, which is why every dreamer with the wish to be able to become more lucid in their dreams or to have more lucid dreams is still stuck with blindly trying all sorts of practices without immediate feedback of progress or success.

    I want to believe that there is some element in the variety of dreamers and LD induction attempts that plays such a large role in deciding the outcome of intentional attempts to obtain conscious experiences in dreams that managing this possibly yet unknown element would lead to a drastic rise in the success rate of such attempts. I'm far from being able to ascertain what this proposed element could be, if there was one. I'm just someone reading interesting sounding research papers and forum posts on lucid dreaming and experimenting with my own dreams. But to make my thought more intelligible, here is an idea how this could look like.

    Because I'm in no way knowledgable in either neurology nor psychology I'll keep it short and broad, in the hopes of not saying too many too stupid things. Brain chemistry plays a big role in how we consciously experience the world. No lucid dreamer (at least not that I've heard about) knows what's going on chemically in their brain when they do their practice. They don't know how the repeated practice influences brain chemistry and they don't know what was chemically different in their brain during their successful induction attempts compared with their unsuccessful induction attempts. No lucid dreamer takes regular blood tests to learn something about the stuff that is pumped through their brains when they go to bed. Drug use is a common topic among some interested lucid dreamers and some medications have been proven to increase the LD frequency. But that's just a few medications that were tried because it seemed likely that they might have this affect based on what whas already known about them, mainly about their side effects when used with other intents. Remember: I don't know anything about neurology. But I can't help but think that intuitively it seems to me that there must be a large untapped potential for lucid dream research that could make dream consciousness easier to achieve.

    Please don't hold back if you want to tell me how wrong I am. Especially if you want to tell me why I'm wrong. :)

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    The Thing About Lucid Dream Induction Techniques

    There are so many different induction techniques for lucid dreams. Especially in the large American community people seem to like to give them names (mostly acronyms) and share them like some kind of genius invention. But most of them rely on the same underlying principles of which not many need to be learned if you want to gather enough experience to increase your chances of having a lucid dream. Im no kind of expert in this matter. But I was involved in the lucid dreaming community for some years, read many books on the topic and tried many of the incuction techniques successfully myself. So I feel like I do know more about the subject than the average person. I just thought I'd share what I believe to be the basics that can be easily overlooked by somebody who dives into the subject and learns too much too quickly.

    It would be good if we could rely on scientific research to determin which techniques and practices are most successful in bringing which type of practitioner closer to their goal. But I don't think enough studies have been done to even know which practices play the most important role for the average practitioner. And those studies that have been performed used different aproaches, different methodology, selected participants differently and collected different data so they can not be meaningfully compared.

    That's why my entries on this topic will mainly be about the basics; in particular about those practices that either have been studied among a group of people under controlled conditions and those that appear to be so successful in the community that I'm not hesitant to recommend investing time into them if you want to have (more) lucid dreams. I will post about this under the tag top:Dreaming:Lucid Dreaming:Induction.

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    Lucid Dreaming Links

  • Klartraum-Wiki
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  • Klartraumforum
  • LucidSage - Podcast
  • Schlafhacking-Blog (techniklastig)
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    The WILD Ball

    WILD Ball - electronic DIY aid in WILD induction

    What is a WILD Ball?

    WILD Ball is the name I have given my little project to build a device that aids a person in falling asleep more consciously and possibly experience waking-initiated lucid dreams.

    It is a tennis ball sized device that you hold in your hand while trying to fall asleep consciously (usually after a WBTB). WILD (waking-initiated lucid dream) is referring to my preferred way to experience dream consciousness.

    (How) Does it work?

    The most common reason why WILD attempts fail is that the critical moment - the exact moment where you start to perceive the dream instead of your physical surrounding enough to control the dream consciously - is simply missed. You stay awake for a while, and when/if you finally fall asleep, you don't notice it. It is important to stay aware until or become aware right at that moment where you already perceive a dream but are still conscious enough to control it. There is a variety of mental and a few physical techniques that are supposed to help one to accomplish just that. This device is an additional aid to mental techniques. As with other electronic devices made to aid lucid dream (LD) induction, it is expected to work best if you already have experience in successful LD induction. Of course it is not necessary to have experienced LDs before in order for this device to help accomplish this goal. I suggest its usage as a part of the WILD induction training of anybody who sees it as a fitting addition to their WILD practice. If you already have the ability to explore hypnagogic hallucinations extensively or sometimes experience the beginning of a dream without becoming lucid, this device might fill a gap in your LD practice.

    The WILD Balll has two different usage modes. (More might be added in the future.) Both aim to remind its user of their intention to fall asleep consciously by sounding a buzzer whenever the muscle contraction of the hand that is holding it drops below a certain threshold. It is an old technique to hold something in one hand and let it fall on something that makes a noise, thus waking one up right at the moment where muscle contraction is too weak to hold the object. This technique is seldomly discussed in the lucid dreaming community though and I have found only a handful of reports of people experimenting with or using it. Using an electronic device instead of a heavy object and a noisy underground has some advantages which might overcome the limitations that the classical approach has.

    • The type of sound can be altered in software. The built presented here only provides a simple piezo buzzer. But the design can easily be extended to play more complex sounds or music.
    • The length and volume of the sound can be altered in software, making it easier to tune it to your personal requirements.
    • The device can be used at any sleeping place and does not need to be set up before use when travelling.
    • By using headphones or a speaker pillow a loud alarm sound can be played for the user without disturbing other sleepers in the same room.
    • Obviously it is cooler to do it this way than to rely on simple physics.

    Mode 0 imitates the classical approach of letting the object fall when the muscle contraction becomes weak. The alarm sound is triggered when the device is moving at a certain speed or above. Movement is detected in three axes independently. The speed threshold can be simply set in software. If you want to move your hand or otherwise adjust your body during a WILD attempt without triggering the alarm, you can simply squeeze the device, which disables the sound until you let go and only hold it lightly again. For more uses of mode 1, see Ideas/modifications below.

    Mode 1 follows a different approach to achive the same result. You steadily squeeze the device during your WILD aatempt. As soon as the pressure drops below a certain threshold the alarm sounds for the defined duration. Right now this a implemented with a binary switch which means the threshold can not be adjusted in software but only changing the the way the switch is built, by using a different pre-manufactured switch or by changing (the hardness of) its surrounding (the ball itself). The switch could be replaced with a preassure sensor to allow more gradual detection of preassure loss.

    How to build one

    (tba)

    Challenges/known problems

    (tba)

    Getting used to holding the object, alarm sound too loud, getting used to the sound

    The code

    If you have a device built according to the above pictures then you can use the below Arduino sketch (download .ino file) as it is. Otherwise it should give you an idea of how to program the microcontroller used in your DIY built.

    /*
        This is the Arduino sketch for the WILD Ball, a simple device that aids a person in falling asleep more
        consciously and possibly experience waking-initiated lucid dreams.
        More information at: https://steeph.de/projects/wildball/
    */

    #include<Wire.h>
    const boolean usageMode = 0; /*
        There are two different usage modes:
        0: The alarm is triggered when the device is moved unless the button is pressed. (The button can be pressed
           while adjusting the hand or lying position. When the button is let go the alarm is active again.)
        1: Movements are ignored. The alarm is triggered and will sound for toneDuration milliseconds when the button is not pressed. */
    const boolean debugMode = 0; // Print messages to serial port if debugMode is enabled
    int buzzerPin = 5;
    int buttonPin = 4;
    int threshold = 1000; // The smaller this value the more sensitive the device will be to movement
    const int MPU=0x68;
    int16_t AcX,AcY,AcZ,Tmp,GyX,GyY,GyZ;
    int toneDuration = 300; // Minimum duration of alarm sound in milliseconds
    int toneFrequency = 250; // The frequency of the alarm sound
    void setup(){
      Wire.begin();
      Wire.beginTransmission(MPU);
      Wire.write(0x6B);
      Wire.write(0);    
      Wire.endTransmission(true);
      if (debugMode) { Serial.begin(9600); }
      pinMode(buzzerPin, OUTPUT);
      pinMode(buttonPin, INPUT);
    }
    void loop(){
      if (!usageMode) {
        Wire.beginTransmission(MPU);
        Wire.write(0x3B);
        Wire.endTransmission(false);
        Wire.requestFrom(MPU,14,true);
        AcX=Wire.read()<<8|Wire.read();
        AcY=Wire.read()<<8|Wire.read();
        AcZ=Wire.read()<<8|Wire.read();
        Tmp=Wire.read()<<8|Wire.read();
        GyX=Wire.read()<<8|Wire.read();
        GyY=Wire.read()<<8|Wire.read();
        GyZ=Wire.read()<<8|Wire.read();
      }

      if (debugMode && !usageMode) {
        Serial.print("Accelerometer: ");
        Serial.print("X = "); Serial.print(AcX);
        Serial.print(" | Y = "); Serial.print(AcY);
        Serial.print(" | Z = "); Serial.println(AcZ);
      
        Serial.print("Gyroscope: ");
        Serial.print("X = "); Serial.print(GyX);
        Serial.print(" | Y = "); Serial.print(GyY);
        Serial.print(" | Z = "); Serial.println(GyZ);
        Serial.println(" ");
      }

      if (usageMode) {
        if (debugMode) { Serial.println("Usage Mode 1"); Serial.println(); }
        if (!buttonPressed()) {
          tone(5, toneFrequency, toneDuration);
        }
      } else {
        if (debugMode) { Serial.println("Usage Mode 0"); Serial.println(); }
        if (moved(GyX,GyY,GyZ) && !buttonPressed()) {
          tone(5, toneFrequency, toneDuration);
          if (debugMode) { Serial.println("Ha! You moved!"); Serial.println(); }
        }
      }

      delay(100);
    }



    boolean buttonPressed() {
      if (digitalRead(buttonPin)) {
        if (debugMode) { Serial.println("Button is pressed."); Serial.println(); }
        return true;
      } else {
        return false;
      }
    }

    boolean moved (int16_t x, int16_t y, int16_t z) {
      if(x > threshold || y > threshold || z > threshold || x < -threshold || y < -threshold || z < -threshold)
      {
        return true;
      }
      else {
        return false;
      }
    }

    Ideas/modifications

    (tbc)

    The device does not have to be placed inside a ball. You can built a case and place the components according to your personal needs. Because it does not have to drop on anything but only move it is also possible to use mode 1 with the device strapped to the hand if you prefer to hold up an arm instead of holding something in your hand. If you usually experience muscle twitches while falling asleep, e.g. in your legs or feet, as many people do, you can also experiment with the device strapped to your foot or leg.

    Instead of sounding a buzzer for a pre-defined duration, you can experiment with different signals, be it blinking LEDs a playing an MP3 file from a different device or extension module. By adding a wave module the variety of sounds can be increased so that you can choose the best sound to make you aware quickly without waking you up completely. You yourself probably know best what sound that might be. But as with the rhythm nappping technique, short loud sounds are most likely to lead to a successfull LD induction attrempt.

    FILD mode (tba)

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    Vortrag: Luzide Träume

    Ein Vortrag, den ich Anfang 2015 im RaumZeitLabor gehalten habe.

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